Es ist bereits fast 18.00 Uhr, die Sonne scheint noch immer bei herrlich heißen 25 Grad, ich bin Starbucks kaffeemäßig und Hägen Dazs eismäßig gedopet, stecke in meinem neuen Laufshirt, Madonna begleitet mich heute, bin motiviert und nur meinem Knien etwas misstrauisch gegenüber (es muckt irgendwie ein wenig ohne erkennbaren Grund). Ansonsten bin ich ausgeschlafen und trotzdem müde und laufe gut gelaunt los. Keine 16 Kilometer, ne, ne, ne das ist Rekord und der muss heute nicht gleich wieder sein – wegen dem Vernünftigsein und so.
Die Richtung ist klar, zur Nidda und dann mal gucken ob rauf oder runter … Handy dabei falls das Knie nicht will und mit dem festen Vorsatz auch mal wieder ein Foto zu machen. Letzten Sonntag habe ich tapfer das Handy dabei gehabt und bin kein mal stehen geblieben und auch heute bleibe ich am Ende kein einziges mal stehen. Gemütlich soll es sein, schließlich ist es warm und ich mag mein Knie nicht ärgern.
Ich wähle Richtung flussabwärts und ändere die Richtung bei der ersten Gelegenheit denn 2 Kilometer in der prallen Sonne lassen mich den Schatten suchen. Mein Hals ich trocken und ich sinniere das es so nicht geht – ohne Wasser kann ich bei solchen Temperaturen nicht mehr los. Also muss doch mal so ein Fuel Belt her. Während ich noch grüble ob denn 2 Flaschen reichen oder es doch gleich 4 sein müssen (schließlich muss ja alles auch getragen werden) lese ich ein Schild “Trinkbrunnen Hassia” und glaube kurzfristig an Wahnvorstellungen, doch dann sehe ich es wieder und erahne meine Rettung, ein Trinkbrunnen. Das Trinkbrunnenfinden ist dann aber das große Problem und ich irre wie blöd durch den Kurpark. Den Trinkbrunnen habe ich nicht gefunden, dafür aber eben die Bestätigung im Netz das ich keine Wahnvorstellungen hatte und ich werde ihn bei nächster Gelegenheit suchen und finden – trotzdem werde ich es auch mit so einem Fuel Belt versuchen.
Schnell verdunkelt sich der Himmel, ich stelle den Ipod lauter und gucke mir nicht mehr groß den Himmel an um nicht ein drohendes Gewitter sehen zu müssen (ja, ich bin ein Pienznäschen), versuche flott nach Hause zu kommen was bei mir nach bereits 11 Kilometern in den Beinen nicht mehr wirklich gut geht.
Mit den ersten Regentropfen komme ich erschöpft, glücklich und wahnsinnig durstig zu Hause an, schön war´s. Nach einer Flasche Wasser und einer wunderbaren Dusche gibt es gleich Sushi – ein schöner Tag.
Tags: ein schöner Tag, Laufen, Nidda
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Das hast Du aber prima gemeistert. Trotz der Hitze.
Es gibt für kürzere Strecken auch einzelne Flaschen, die man (frau) einfach an die Hose klemmen kann. Hat mir schon oft geholfen. Da braucht man nicht gleicht einen Riesen-Gurt. Ich würde allerdings gleich zu vier (nicht zu großen) Flaschen raten. Dann kannst Du mit der Menge variieren.
Schließlich bist Du ja bald bei 21,1 km angekommen – nicht wahr?Grüße
Gerhard -
Hoffentlich ist das Wasser zuhause vom richtigen Abfüller ??? Sonst musst Du Dich ja nicht wundern, wenn sie ihren Brunnen vor Dir verstecken….
Ich habe mit den kleinen Fläschchen am Trinkgurt keine guten Erfahrungen gemacht. Die, die bei Runners Point gekauft waren (und andere habe ich nicht ausprobiert) waren alle undicht. Und das ist nicht schön, wenn einem an vier Stellen langsam aber sicher ein Bächlein am Körper entlangläuft. Ausserdem ist dann hinterher nicht mehr viel in den Flaschen drin… -
Mit Durst Laufen ist etwas grausames. Da habe ich leider schon böse Erfahrungen gemacht. Kaufe Dir einen guten Trinkgurt. Am besten anprobieren und schaun das auch nichts wackelt oder stört.
Wenn Du mal größere Touren angehst und keine Probleme mit der Körperhaltung hast kann ich Dir einen Trinkrucksack empfehlen.
Aber mit dem kann auch nicht jeder Laufen. Am besten ausprobieren mit was Du am besten klarkommst! ;-) -
Durst beim Laufen ist schlimm, kein Wunder, dass Du an Wahnvorstellungen dachtest bei dem Trinkbrunnenschild ;-) So ein fuelt belt hat was, ich überlege auch noch, ich bin mir noch nicht sicher, ob 4 oder 6 Flaschen besser sind ;-)
Gute Besserung an Dein Knie!Vielleicht sieht der Trinkbrunnen ja total urig aus, dann könnte es ein schönes Foto davon geben, wenn Du ihn gefunden hast, denn zum Trinken musst Du dann eh anhalten. Sozusagen 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen.
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Ja, ja, Durst ist schlimmer als Heimweh, und 25 Grad ist auch nicht zu verachten, eine Temperatur, die mich schon beim Daran-Denken schwitzen lässt. Nein, da geht es wahrlich nicht ohne, Schade dass du die Flaschen mit dir herumschleppen musst und keine andere Möglichkeit fürs Trinken hast, aber besser mit Flaschen herumlaufen, als zu verdursten. Bist doch ein vernünftiges pienznäschen, gell ?

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Oh, die Fuel Belts sehen ja gut aus. Ich würde den Vierer nehmen, schon allein deshalb, weil es den in so schönen Farben gibt.
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Uups, sehe grad, die Zweier gibt’s auch in bunt. Hhmm, okay, für mich wäre es ganz klar der Zweier – Grün! – aber sonst… Schwierige Auswahl. Wenn man den Vierer nur mit zwei Flaschen bestückt, hängen die anderen Schlaufen so lose in der Gegend rum, stelle ich mir jetzt auch doof vor.
Vielleicht beide?Es sollte einfach mehr Trinkbrunnen geben (die man auch findet). ;-)
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*lol* na wie wir heute feststellen mussten, ist der Trinkbrunnen ja keine wirkliche Option

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Pingback from Pienznäschens Welt - das war der Mai 2009 on 30. Juni 2009 at 21:18

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