Grundsätzlich war er lange geplant und es sollte ein weitere Versuch werden. Plötzlich kamen mir Zweifel, das Wetter wollte zu warm werden, meine Fitness mich die letzte Zeit verlassen, es gibt einen Berg auf der Strecke den man zwei Mal (es sollte noch schlimmer kommen) hoch muss und überhaupt und sowieso verließ mich mein Mut. In Pienznaeschenmanier hin- und herüberlegt, eigentlich schon gecancelt und dann kam Sabine, die auch in Karben laufen wollte und dann habe ich doch spontan beschlossen zu laufen.
So klingelt der Wecker recht früh, der Himmel war bedeckt und die Luft schwül, gedopte wurde mit einem selbstgebackenem Nusszopf und dann wurde es hektisch, noch Kaugummis an der Tanke kaufen, nochmal schnell nach Hause weil dort die Kopfhörer vergessen lagen, Finger in der Tür geklemmt … schnell nachmelden, an den Start und dann peng los geht es. Der Rest ist schnell erzähl. Gleich geht den Berg hoch und wir laufen in die für mich gedachte falsche Richtung, so dass wir den Berg letztendlich drei Mal hoch müssen. Es ist mir zu schwül, es ist einfach nur anstrengenden, mir ist warm und den Schnitt zu halten kostet unheimlich Kraft.
Bis Kilometer 7 bin ich noch im Schnitt und dann, dann geht es nicht mehr. Mein Köpfchen beschließt nicht mehr zu können und ich gehe ein Stück, zwar zügig aber ich gehe. Damit beginnt die Drama, dem ♥-Mann brummle ich irgendwas vor das er laufen soll (denken tue ich das er auf mich warten soll) und der Abstand zu ihm wird größer, ich laufe wieder an, schließe auf, überhole ihn und gehe wieder ein Stück, er überholt mich wieder und ich laufe wieder irgendwann an … so vergehen Kilometer 7 (6.31 Minuten) und Kilometer 8 (6.39 Minuten) und irgendwann beim Kilometer 9 (6.05 Minuten) laufe ich wieder an, schließe wieder auf und beschließe nicht mehr zu gehen. Kurz bevor wir das letzte mal den Berg geschafft haben höre ich hinter mir nur ein “jetzt lauf” und dann laufe ich so schnell ich noch kann und fühle mich sogar noch schnell so das der letzte Kilometer mit Berg und Endspurt sogar noch in 5.59 Minuten passiert. Selbst gestoppt 1:00:56 und offiziell 1:01.11, tja und somit wieder einmal nicht geschafft.
Ich frage mich ob ich einfach nur zu früh aufgebe oder aber ob ich wirklich nicht mehr kann? Was wäre wenn ich weiter laufen würde? Würde ich irgendwann umkippen oder weiter können … wenn ich es nicht probiere werde ich es nie erfahren (aber es fühlt sich an als wenn es nicht mehr ginge).
Fakt ist das dieses Gehen und Laufen absoluter Murks war!
Gerade im Ziel angekommen, noch nach Luft schnappend und irgendwas zwischen enttäuscht und froh im Ziel zu sein kommt Sabine auf mich zu, wir wechseln ein paar Worte (ich glaube ich war nicht wirklich großartig redefähig) und ich
freu mich sie live zusehen und bald, bald quatschen wir mal gemütlicher zusammen und darauf freu ich mich.
Dann muss aber der obligatorische Streusselkuchen her und die Welt versöhnt sich wieder mit mir … völlige Versöhnung gab es dann eben, frisch geduscht bei einem Eiscafe auf dem Balkon und der Feststellung des Mannes, das wir eben keine Pfälzerwaldläufer sind und alle die etwas bergiges Gelände gewöhnt sind, dürfen nun gerne, laut und ohne vorgehaltene Hand öffentlich lachen.






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Liebe Julia,
manchmal soll es einfach nicht sein…Gründe oder auch Ausreden gibt es immer und jeder kann sich etwas raus suchen, was zum Tag oder zum Wetter oder zur Form passt. Ich kann Dir nur raten, Schwamm drüber und es akzeptieren, beim nächsten wird es besser, denn dann stimmt irgendein Faktor, der heute nicht gestimmt hat ;-)
Zum Thema Berge sag ich mal nix 8-)
Gratulation zum Finish und regenerier mal schön
Salut
“Wieder einmal nicht geschafft” – nun ja, Du hast bei anspruchsvollem Wetter auf anspruchsvoller Strecke 10 km geschafft. Das ist ja schon mal mehr als nichts. Das man seine eigenen Erwartungen auch mal nicht erfüllt, gehört dazu – wenn es zu einfach wäre, hätten wir doch auch keinen Spaß daran, oder? Und manchmal muss man auch mal gepflegt herumpienzen!
Liebes Julchen,
Kopf hoch, weitermachen und irgendwann holen die sub 60 Dich! Ich bin mir da bei Dir ganz sicher!
Zum Thema Berge: Mein Kollege Torsten, der mich beim Deichlauf begleitet hat, hat seine geplante Bestzeit nicht geschafft, weil er sonst fast nur Berge läuft und zwar sehr viel Kraft, aber wohl zu wenig Ausdauer hatte. Ihn hat unser plattes Neuwied geschafft. ;-)
Ich werde jetzt etwas aus einer unserer riesenhaften St++++cks-Tassen für Dich trinken und Dir von Balkon zu Balkon zuprosten.
Ich finde: tolle Leistung und trotz arger Zweifel überhaupt anzutreten, ist verdammt schwer. Herzlichen Glückwunsch! :-D
Julia, ICH würde nie über Bergempfinden lachen. Es gab mal einen Laufbericht, in dem ich Brückenaufgänge als Berge beschrieben hab. Hätte, wenn, wäre… bringt nicht weiter. Probieberen oder sich mit dem Ergebnis zufrieden geben. Du wirst es schon richtig machen.
Erstmal Glückwünsch zum Finishen! Ich finde, um bei solchen Temperaturen einen Wettkampf zu laufen, gehört viel dazu! Von daher würde ich mir wegen der Zeit (es war ja wirklich knapp) keinen großen Kopf machen. Ein paar Grad weniger und es wär bestimmt besser gelaufen.
Allerdings hast du es ja schon selbst geschrieben: “Mein Köpfchen beschließt nicht mehr zu können …”. Der ganze Lauf stand nicht grad unter den besten Vorzeichen. Erst Ja, dann Nein, dann doch wieder spontan Ja. Dazu im Hinterkopf noch der Wunsch, die sub60 laufen zu wollen.
Abhaken, das schöne Wetter genießen und die Beine hochlegen ;)
Ich kann dazu nur sagen: “Hut ab!” Sei stolz auf dich, auch wenn es nicht so gelaufen ist, wie du es dir gewünscht hast. Bei der Wärme zu laufen finde ich ziemlich hart. Und du hast es durchgezogen. Ist doch toll ! :-).. Und beim nächsten Mal “läufts” wieder besser .
Lieben Gruss von
Sandra
So ich lache jetzt überhaupt nicht darüber. Lieber möchte ich Dir zu Deiner super Leistung gratulieren. :-) Auf so einer Strecke die 10 km in 1:01.11 zu laufen da kannst Du doch stolz sein. Du hast etwas geschafft was ich nicht schaffen würde. Außerdem gibt es sicher ein nächstes mal und da wird es dann noch viel besser klappen.
Die Formulierung “schon wieder nicht geschafft” finde ich etwas deplatziert. Das klingt so, wie soll ich sagen, “selbst fertig machend”, wenn Du verstehst was ich meine.
Bei diesem Wetter, bei dem man die Luft schneiden kann, ist die Belastung bei gleichem Tempo wie sonst unsagbar höher. Das ist einfach so. Da muss man entweder anpassen – auch im Training – oder aber Risiko laufen und es versuchen. Und das kann dann eben fehlschlagen. Und selbst mit Gehpausen, so langsam bist Du gar nicht geworden. Die Zeit ist schon in Ordnung, auch wenn Du Dich jetzt nicht gerade darüber freust, mehr war eben nicht drin. An DIESEM Tag! Deiner kommt noch. Es wird auch wieder kühler. Bald ;) *duck und wech*
Ich musste lachen bei dem in Klammern Gesetzten, dass Dein Herzmann bleiben sollte. Mir wäre es lieber, man lässt mich dann alleine. Mit mir, meiner Wut, Enttäuschung, alles was sich da eben so breit macht, in Körper und Kopf ;)
Das Einordnen ob der Kopf aufgibt oder der Körper ist nicht so leicht, aber ich denke, dass es mit der Zeit besser raus bekommt, wer der Übeltäter ist. “Man” sagt ja, wenn die Beine nicht mehr können, geht es doch immer noch ein Stückchen weiter. Manchmal geht es, “man” muss irgendwie den Punkt überlaufen können und wieder da angelangen, wo man aufhört negativ zu denken. Einfach ist das nicht.
Grübel nicht so lange, die sub 60 hast Du drauf! Vielleicht, auch wenn Du es noch nicht siehst, auch dieser Lauf hat Dir etwas gebracht. Ganz bestimmt. Kannst ja mal darüber nachdenken, wenn die Enttäuschung verflogen ist, es fällt Dir sicher etwas oder gar mehr Positives ein, als Du jetzt denkst. Kleine Nachbetrachtungen sind manchmal ganz interessant und hilfreich. Zumindest für mich.
wahrscheinlich fällt die Schallmauer genau in dem Moment, in dem du gar nicht dran denkst und alles völlig unverkrampft angehst.
Lass doch bei so einem Kauf einfach mal die Uhr zu Hause und laufe ohne Plan einfach los. Sag dir: “1:10 wäre vollkommen okay” – da wäre ich gespannt, was da dabei rauskäme ;-)
23 Meter ist der höchste Punkt hier auf Langeoog hoch – ich werde keinesfalls über die Berge bei dir lachen (8 Höhenmeter nur? ;D), bei SportTracks sieht es schließlich auch sehr steil aus x)
Es ist natürlich ärgerlich, wenn das alles nicht so recht klappen will, wie man es sich vorstellt. Bei der Vorbereitung ist es wahrscheinlich kein Wunder, dass nicht das heraus kommt, was man sich wünscht. Und doch ist es schön und richtig, sich doch für den Lauf zu entscheiden. Es muss nicht jeder ein Lauf für die Zeit sein – es kann auch einfach so schön sein und Spaß bringen.
Ohnehin denke ich, dass mit dem letzten Willen auch die Zeit unter einer Stunde drin gewesen wäre. Wenn du dich die letzte Woche noch einmal intensiv darauf vorbereitet hättest, vor allem im Kopf – ganz sicher, du hättest es gepackt. So schnell kippst du schon nicht um. Das nächste Mal klappt es, ich bin mir ganz sicher.
Und für heute kannst du erstmal stolz auf dich sein, dass du überhaupt gelaufen bist. Es kostet schließlich durchaus etwas Motivation, letzten Endes doch dort anzutreten. Mach dich nicht kleiner als du bist ;)
@Christian, ich suche nicht wirklich nach Ausreden, vielleicht gab es heute ein paar unglückliche Faktoren, aber meist ist ja nicht alles 100pro passend. Schwamm drüber ist das beste.
Ne, sag mal lieber nix zu den Bergen, aber lachen darfst Du gerne :)
@Lars, stimmt schon, aber es würde auch mal Spaß machen wenn ich es schaffen würde ;) und jaaa einmal rumoienzen und zurück und die Welt schaut wieder besser aus ;)
@Evchen, vielen lieben Dank, Du bist lieb und prost von Balkon zu Balkon ;)
@Anja, ja Brückenaufgänge sind definitiv auch Berge!
Jau, dieses hätte-wäre-wenn ist ermüdent und im nachhinein wenig hilfreich … aber vielleicht in der Zukunft?!
@Jens, beim Abhacken bin ich noch dabei, das Wetter genieße ich aber schon und Du hast schon recht, meine selbstverfüllenden Prophezeihungskräfte mussten heute nicht viel tun.
@Sandra, vielen lieben Dank und es wird ganz sicher ein nächstes mal geben und irgendwann, ja irgendwann schaffe ich es mal.
@Bernd, mit kühleren Temperaturen, am besten im Frühjahr schaffst Du das sehr wohl auch – fragt sich nur ob Du dies überhaupt anstrebst, gell ;)
Wie eben geschrieben, es wird irgendwann einen weiteren Versuch geben.
@Michi, bei dem Satz war doch noch eine Menge Enttäuschung mit dabei, jetzt würde es mehr so klingen: der nächste Versuch wird kommen ;)
Er meinte hinterher nur das ihm da ein verdammt schmaler Grad blieb und er der Meinung war mich allein zu lassen der bessere Weg wäre (und auch wenn ich das nicht zugebe, er hatte recht ;) )
Meine Beine können noch, die sind nicht das Problem – mehr habe ich das Gefühl nicht mehr genug Puste zu haben bzw. es ist einfach nur sehr sehr anstrengend und mein Köpfchen ist sehr aktiv …
Was hat der Lauf mir gebracht? Mhh, er war ähnlich wie dieses verkorkste Silvesterlauf und da war ich mit Gehpausen 2 Minuten langsamer, think positiv!
@Lizzy, jups, ein wenig viel Druck mach ich mir selber ;)
Wenn ich ohne Uhr laufe, dann wird das nix – wäre aber mal spannend was mein nicht vorhandenes Zeitgefühl bei einem Volkslauf macht?!
@Hannes, körperlich bin ich groß genug ;)
Und ja, SportTrack stellt es sehr eindrucksvoll und auch so wie ich es empfunden habe da (vielleicht hätte ich die Angaben löschen sollen? ;) )
Der letzte Wille fehlte heute wohl … aber irgendwo wird er schon in mir stecken.
Das fehlende Minütchen (und noch mehr!!) wirst Du Dir spielend erlaufen wenn die Rahmenbedingungen mal optimal sind. Für’s erste mess’ Dich mal nicht mit den unter 60ern, sondern mit den Leuten, die den ganzen Sonntag nicht vom Sofa runterkommen (und das womöglich 52 mal im Jahr…).
Ich finde, Du kannst ein bisschen netter zu Dir sein und Dir ein bisschen Stolz auf das Finishen bei dem fiesen (Läufer-)Wetter erlauben.
Liebe Julia, gestern war es einfach zu warm für Rekorde. Ehrlich, jetzt. Dein Tag wird noch kommen. Probiere es mal beim Hugenottenlauf am 20. September. Schön schattig im Wald und läuft sich sehr schön.
Ich fand es schön, dich und deinen Liebsten mal begrüßt zu haben. Fortsetzung folgt. Ich melde mich.
Schön, dass du den Schweinemann ganz drauf hast. Das ist mir nicht geglückt. Dafür hat er sich vor mir einen Becher Wasser übergekippt (zu sehen auf Flickr). :)
LG Sabine
Aerger dich nicht! Waerme kann jedem einen Strich durch die Rechnung machen.
Ich habe uebrigens letzten Donnerstag fuer 10 km genau die gleiche Zeit gebraucht – am flachen Strand ohne jegliche Huegel. Mit waere ich noch langsamer gewesen. Beim naechsten Mal schaffst du es!
@Christine, lieben Dank und ein wenig netter bin ich zwischenzeitlich auch wieder zu mir … irgendwie misst es sich für mich immer leichter an den besseren.
@Sabine, ich finde Dein Schweine-Mann-Wasserbild sehr genial gelungen!
Ich glaub ich hab gestern nun auch abgehackt und nun gehts wieter … Hugenottenlauf klingt gut, aber ich werde da definitiv nicht da sein … aber ich finde schon noch einen anderen Lauf und spätestens Silvester schaff ich es!!
@Kerstin, ärger ist so weit erfolgen.
*grins* Du läufst für zwei und irgendwann bin ich vielleicht sogar mal dadurch ganz kurzfristig schneller als Du *lach* das wäre was :D
Aaaaaalso Glückwunsch zum erfolgreichen Finish (durchkommen ist immer gut)
Daaaaaaannn…endlich mal ein echtes Bild von Dir – ich weiß endlich, wie Du aussiehst!
Und zum Lauf:
Vorab nicht grämen wegen einer Zeit! Die Zeit ist Schall und Rauch und eventuell bist du einfach zu schnell angegangen, vielleicht war die Steigung nicht gut für die Zeit…es gibt tausend Möglichkeiten, die Dich aber nicht umhauen sollten.
Bie der Sache mit dem Durchhalten – ich wage aus der Ferne zu behaupten, dass Du mehr “leisten” könntest und auch weiter durchlaufen könntest…der Körper hat viel mehr Vorstufen bis man “umkippt”, aber die Frage ist, ob man diese Grenzen irgendwann mal erfahren mag…würde mich nicht grämen, weiter brav trainieren und vielleicht die ein oder andere Tempopyramide machen…wenn die Schallmauer einmal gefallen ist, dann geht das fast immer wieder! Dann weiß der Körper, “wie das geht”!!
Ich glaube auch, dass du zu streng zu dir bist. Lass locker, lob dich mal fürs Durchlaufen und puste dir den Kopf frei. Ich glaube der hat dich ein bisschen gebremst – und das zu Unrecht. Du bist dieses Jahr schon 1000 Km gelaufen! Wenn das kein Grund ist stolz zu sein. (Dir ist doch auch klar, was es bedeutet 1 Stunde TROTZ Gehpausen zu laufen, oder…?)
Lizzys Vorschlag dazu gefällt mir!
Also nicht grämen! Das geht ab beim nächsten Mal! Oder brauchst Du erst den neuen Namen dazu? :P
Lass Dich nicht ärgern! ;)
Ganz liebe Grüße
Monika
Liebes Julchen,
kaum ist man wech, läuft Julchen wieder einen Wettkampf und fängt an zu gehen, kommt dennoch im Ziel an und legt noch den letzten Kilometer in 5.59 zurück.
Ehrlich – ich denke, du hättest nicht gehen sollen, je öfter du unterwegs gehst, umso mehr wirst du in Versuchung kommen, es jedesmal wieder zu tun, laufe dann langsam weiter, wenn dir dein Tempo zu hoch erscheint, versuche, nicht zu gehen, es geht, du wirst es sehen, Läufer wie du – und dazu zähle ich mich auch – unterschätzen sich eher, können aber viel mehr.
Beim nächsten Mal wirst du durchlaufen, glaube mir, es geht immer noch was, du kannst viel mehr, als du von dir denkst, vertraue deinem Können, und du wirst sehen, es geht immer noch etwas, auch wenn man meint, es geht nicht mehr, davon kann ich ein Lied singen ! 8)
@Indy, super und dann auch gleich noch so ein vorteilhaft guckendes Foto von mir ;)
Das glaube ich beinahe auch das ich eben nicht sofort umgekippt wäre und das ärgert mich – also so ganz an die Grenze mag ich glaub ich nicht ganz gehen, aber so ein bisschen weiter wäre vielleicht schon gegangen (argh, das ärgert mich jetzt mehr als alles andere).
Tempopyramide, was genau meinst Du damit? Es ist ja leider nicht so, als das ich noch nie einen Steffny-60-Minuten-Plan zu Rate gezogen habe, aber irgendwie will es nicht reichen … aber irgendwann!
@dauerlaufen, danke, das vergesse ich in solchen Momenten gerne mal.
Es war mein Kopf, zumindest zu einem großen Teil hat mein Köpfchen irgendwann aufgegeben und dann konnte es auch nichts mehr werden.
@Monika, ne, ich will meinem Namen noch die Ehre zuteil werden lassen das er in einer Ergebnisliste mit einer Zeit unter einer Stunde steht – das hat er verdient ;)
@Margitta, wärst Du mal nicht weg gewesen … ;)
Dieses Gehen war absoluter Murks und in dem Moment, in dem ich das erste mal gegangen bin, da habe ich innerlich (bewusst oder unbewusst) den Lauf als gescheitert betrachtet – ich werde nie wieder gehen, zumindest nicht freiwillig, weil das einfach nur Murks ist.
Das würde ich natürlich niemals zugeben und wenn dann müsste ich lügen wenn ich nicht zugeben würde das Du das ganz gut erkannt hast mit dem Unterschätzen.
Na, steffny? hab mir Steffny noch nie angeschaut..(wer mir erzählt, dass Joschi Fischer gesund aussah, nachdem Steffny den zwischenhatte, der ist nicht für meine Trainingsplanung gemacht ;-) )
Tempopyramide ist genauso einfahc wie Fahrtspiele:
1 minute schnell – 1 mInute locker – 2 Minuten schnell – 2 Minuten locker – 3 Minuten schnell – 3 Minuten locker – 2 Minuten schnell – 2 Minuten locker – 1 minute schnell – 1 mInute locker
das kann man natürlich steigern…irgendwann fängt man dann mit 2 oder 3 Minuten schnell an und macht in der Spitze dann 6 Minuten…
das schlimme ist halt nur, dass man beim Einstieg bei 3 und Spitze 6 auf 26 Minuten Tempolauf kommt….das ist ne Menge Holz…
mach ich aber auch alles nicht sooo gerne…bringt aber was…
und: ich find das Photo gut…okay…könnte für ein Laufbild etwas dynamischer sein ;-)
@Indy, o.k. der Herr Steffny ist schuld ;) (an allem) ;)
Vielen Dank für die Erklärung (nur das Wort “einfach” ist da fehl am Platze ;) werde ich probieren und mit so einer kleinen Pyramide anfangen …
Mit einfach meinte ich das System…
ich mag sowas auch nicht so gerne machen, aber für ein gutes Training macht man am Besten eine längere Belsatung und eine härtere Belastung…
und nicht vergessen: Ruhetage nach der Belastung einbauen …
Korrigiere mich bitte jemand, wenn ich unsinn erzähle (hier sind vor allem so erfahrene Läufer(innen) wie margitta angesprochen)
Und eines vergiss auch nicht: so schön das ist, wenn man schneller wird und bestzeiten läuft: Laufen soll Spaß machen und wenn es nur eine Quälerei um die bestzeit wird, ist zu hinterfragen, ob es das wert ist…..
Ich selber habe für mich das mit den Bestzeiten aufgegeben, weil mir der Spaß am Training durch Intervallgekloppe gefährlich verloren ging…
@Indy, ich glaube Dein letzte Absatz ist mit der wichtigste: der Spaß soll nicht verloren gehen (und das wäre er nach Sonntag beinahe bei mir :( )
Was nicht bedeutet das ich aufgebe, nö, aber wenn mir nicht nach Quälen ist, dann lauf ich lieber fröhlich eine Runde vor mich hin als mir einen Plan aufzudiktieren und irgendwann :)
Hallo Julia,
ich habe da gestern einen sportpsychologischen Text gelesen, der dir eventuell helfen könnte, die Sub 60 zu erreichen. Es geht da um mentales Training.
Den kann ich dir gerne mailen, wenn du möchtest.
@Stefan, oh ja, oh ja gerne, das klingt interessant und viel versprechend – vielen lieben Dank im Voraus :)
julia@pienznaeschen.de
Schick ich dir am Montag zu, Julia. Vorher geht’s nicht.
Schönes Wochenende!
Niemals würde ich darüber lachen. Den erstens ist jeder Wettkampf anders und zweitens kann man sich die Gegend nicht immer aussuchen. Ich glaube Pia würde sehr gerne mal wechseln und lieber flacher laufen. Und nicht nur sie. :-)
Davon abgesehen ist dein Zeit doch wahrlich nicht schlecht. Gerade wenn du berücksichtigst, dass du ab und zu gegangen bist ! Aber zum Glück bist du ja wieder versöhnt und irgendwie bekomme ich jetzt gerade auch Lust auf Eiscafe!
Ps: mentales Training hört sich interessant an! Ich bin mir sicher, dass das eine Menge bewirken kann!
@Stefan, kein Stress und Dir ein super sonniges Woend :)
@Martin, wenn man aber immer Berge hat, dann ist es flach einfach mal nur flach – ungekehrt ist das schwieriger ;)
Eiscafe wirkt Wunder :)