April 2009

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01/200902/200903/2009

Es fing perfekt an und endete naja … ich habe eine Woche lang meine Laufschuhe stehen lassen und statt dessen ein paar Vieren und Barzillen in meinem Körper wohnen lassen. Einen Lauf habe ich vergeigt und bei einem anderen habe ich dafür wunderbare Kleinigkeiten wahrgenommen und erleben dürfen, es gab doch schon schön viel Sonne, ich bin ein wenig braun geworden und habe geschwitzt … bin in Hamburg gelaufen und wurde mit Franzbrötchen zum Frühstück belohnt und habe wieder einmal die 15 Kilometer geschafft. Ein kleines Jubiläum gab es auch noch.
Insgesamt war ich 15 Mal unterwegs und bin insgesamt 129,37 Kilometer gelaufen. Nach dem bombastischen März musste ja ein kleiner Dämpfer für mich kommen und trotzdem bleibt für mich unterm Strich ein positives Ergebnis stehen – ich konnte laufen ohne nennenswerten Gebrechen und damit bin ich glücklich.

Und nun, auf in den Mai – macht der nicht alles neu? Ich hoffe zumindest inständig das der Beginn nicht total in die Hose geht!

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Projekt 52Der Wahnsinn auf vier Pfoten … nein, meine Marzipan ist eigentlich nicht die wahnsinnige der beiden Tigerdamen, aber sie gähnt so schön und wenn es dann gelingt in dem Moment
Abzudrücken …

Projekt 52 17. Wahnsinn

dann schaut sie so aus und passt zum Thema „Wahnsinn“ wie ich finde ganz gut.

Leider ist das mit dem Gähnen der Katzen und der Kamera im Anschlag nicht immer so einfach – aber Katzen gähnen zum Glück beinnahe genauso viel wie sie schlafen.

Marzipan Marzi gähnt schon wiederAufgrund einer maulenden kleinen Katzendame, die sich total ins falsche Licht gerückt sieht, hier ein Nachtrag:

(und sie wollte nun immer das Pfötchen beim Gähnen davorhalten und hatte es eben nur kurz vergessen ;) )

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neueslogo521Bereits vor einiger Zeit bin ich beim Stöbern mal auf das Projekt 52 gestoßen – jetzt bin ich es wieder und habe gestern spontan beschossen mit zu machen. Es geht darum, jede Woche ein Foto, passend zu einem vorgegebenen Thema zu machen. Ich finde die Idee klasse und hoffe jede Woche eine Idee zuhaben und die Zeit zu finden diese dann auch um zusetzten – so knipse ich mal wieder ein wenig mehr. Ich bin alles andere als professionell, ich habe meine EOS, zwei Objektive und ein wenig Fantasie – nicht mehr, sondern eher weniger und damit werde ich es hoffentlich zu 52 Bilden in diesem Jahr bringen.

Das Thema der letzten Woche war Leidenschaft.
Was ist für mich Leidenschaft? Das Laufen, aber an der Umsetzung diese selber zu fotografieren scheiterte es spontan. Katzen putzen sich mit einer wahnsinnigen Leidenschaft – aber beide Katzendamen wollten sich natürlich nicht in einer wunderbaren Putzszene ablichten lassen. Leidenschaftlich gerne sitze ich in der Sonne, mit einem Frappucino und einem Muffin und genieße so wie heute der Leben – eine Leidenschaft von mir.

Das Leben genießen

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Ist alles nur im Kopf, spielt sich dort alles ab – reine Kopfsache??

Das Frage die ich mir seit Sonntag immer wieder stelle, seit meinem missraten langen Lauf der nach 6,72 Kilometern endet in dem ich meinen Schatz anrief und ihn bat mich abzuholen. Was für ein Scheiß-Gefühl, ganz schlecht fürs Ego und überhaupt nicht aufbauend. Dann lese ich bei Margitta und frage mich, ob ich nicht doch hätte weiter laufen können, ich hätte nur nicht aufgeben dürfen … Ich hatte Gummi-Beine, mir war heiß und mein Puls war trotz gemütlichem Tempo enorm hoch. Ich habe mit mir gehadert und gerungen wenigstens noch die gut 3 Kilometer direkt nach Hause zu laufen, aber irgendwie war die Befürchtung vorher umzukippen größer und dann war es gesehen um mich. Ich habe innerlich aufgegeben, hatte keinen Mut mehr und habe gegen jede Art von Stolz unser Nummer von zu Hause gewählt. Zum ersten Mal, aufgegeben, abgebrochen und abholen lassen – das tut einfach richtig weh!

So ungefähr vor zwei Jahren, also ganz am Anfang da gab es eine EheKriese zwischen Dirk und mir weil er doch so dreist war mir den Spruch „Wenn Du glaubst, es geht nicht mehr, dann geht es noch weiter!” an den Kopf zu knallen. So sehr ich ihn und den Spruch in den Moment verflucht habe, so oft habe ich ihn mir immer und immer wieder gesagt und glaube dran. Immer wenn ich nicht mehr kann, wenn ich glaube nicht mehr zu können, dann fällt mir dieser Satz wieder ein und es geht noch weiter … also doch alles reine Kopfsache!

Aber Sonntag war es mehr als Kopfsache, oder doch nicht?
Definitiv hätte ich ein Stück gehen können und dann wieder versuchen können zu laufen um wenigstens halbwegs stolz auf eigenen Füßen zu Hause anzukommen … Aber in dem Moment, wo ich beschloss das es nicht mehr geht, da ging es auch nicht mehr – doch alles Kopfsache!

Was bedeutet Kopfsache bzw. wo hört diese auf oder hört die nie auf? Wenn Schmerzen dazu kommen – welche Schmerzen? Wenn die Beine wehtun oder aber wenn der Körper „kaputt“ ist, ist dann Ende oder kommt dann erst die wirkliche Stärke zum Einsatz? Ich weiß es nicht … für mich endet sie wenn körperlich etwas „kaputt“ ist oder aber der Kreislauf wegsackt – wobei beim Kreislauf gehen und dann weiter laufen stark gewesen wäre … ich Pienznäschen!

Als ich vorhin meine Schuhe schnürte war mein Kopf nicht abschaltbar, ich hatte eine gewisse Angst das es genauso bescheiden laufen würde wie Sonntag (selbsterfüllende Prophezeiung) und lief mit keinem guten Gefühl los. Menno, wieso zieh mich so ein Lauf so runter? Langsam los und möglichst schnell nicht mehr denken, Musik an, laut, richtig laut und dann bloß nicht mehr denken … angenehm warm war es, mein Hals lies sich durch Isla-Pastillen beruhigen und die Beine waren schwer – trotzdem wollte ich es so sehr, ich wollte meinen Kopf austricksen und ich wolle den Sonntag wieder gut machen. Dienstags sind es gewöhnlich 9 Kilometer, heute mussten es 12 sein damit ich versöhnt bin. Irgendwie bin ich aber nicht richtig fit, mein Hals krazt – nicht wie eine Erkältung sondern irgendwie anders und ein leichter Hustenreiz begleitet mich – ganz komisch, der letzte Mist und nicht schön. Nichts desto trotz, ich habe einen dicken Kopf, ich erwarte von mir mehr als von jedem anderen und so habe ich erwartet das ich die 12 Kilometer schaffe – wie auch immer. Geworden sind es 12 anstrengende Kilometer, aber 12 und nun lehne ich mich zurück, gewinne ein wenig von meinem Selbstvertrauen zurück und habe wieder etwas gelernt.

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