Mai 2009

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01/200902/200903/200904/2009

*zack* wieder ein Monat vorbei, die Zeit rast dahin … Ende des Monats – Zeiit um kurz zurück zu blicken.
Es fing gleich am ersten Mai mit dem Erlenbacher Volkslauf an und ging dann nach kurzer Erholung weiter mit einem neuen Streckenrekord über 16. Kilometer (die ich dann insgesamt diesen Monat gleich zwei Mai gelaufen bin) und lief einfach so weiter. Nicht immer ganz leicht, sondern mit großem Durst und einer entsprechend guten Lösung dagegen und manchmal auch einfach nur wunderbar leicht. Sowas wir verlaufen mit voller technischer Ausrüstung gab es auch noch.

Insgesamt war ich 17 Mal unterwegs (wobei ich den beinahe verunglücken Donnerstag als einen Lauf rechne) und – bitte anschnallen und gut festhalten (und nicht lachen, denn eigentlich bin nur ich diejenige die sich anschnallen und festhalten muss) – ich bin im Mai 178,17 Kilometer gelaufen, mit meinen orthopädisch nicht ganz idealen Beinen, dem gerne mal muckenden Knie und einer Menge Spaß. Das ist Rekord, absoluter Rekord und wenn ich zum Mai 2008 schiele, der damals auch absoluter Rekord war, dann sind es diesen Mai fast 100 Kilometer mehr.

Schauen wir was der Juni bringen wird … einen weiteren Volkslauf, die 17 Kilometer, bestimmt hoffentlich viel Sonne, und noch mehr Spaß, hoffentlich – ich freu mich!

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Ich bin mein ärgster Feind, mein größter Kritiker und mein mächtigster Richter.

Ich weiß aber auch, wie ich mich Ausschalten kann wenn es zu arg wird, wenn die Ansprüche der Perfektion zu groß werden … dann hilft ziemlich sicher das Laufen.

Nach einem anstrengenden  Tag streife ich mir ein Shirt über, binde die Haare zusammen und schlüpfe in meine Laufschuhe, Robbie in die Ohren, das Startknöpfchen gedrückt und los geht´s … ich fühle mich nach den ersten Schritten erstaunlich gut (trotz etwas Schwüle in der Luft und den vermeidlich schweren Beinen nach Sonntag), kraftvoll und schnell – sicheren Schrittes, mit gefühlt unheimlich starken Schritten trotze ich dem Wind, laufen den dunklen Wolken davon – schalt ab und innerlich stellt sich das „Reset“ ein.  Ich laufe, ich fühle und ich denke nicht mehr.

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Mittwoch ist Er in schwarz und seine pienznäschenlike rosa farbigen Verschlüssen angekommen.
Heute war es nun soweit, ich schraubte die roten Verschlüsse ab, spülte alles gut durch, füllte stilles Waser ein, schraubte die rosa Verschlüsse fest drauf und schwang mir die 840 ml um die Hüften. Früher als gewöhnlich, bei noch frische 11 Grad zogen wir unsere Samstagsrunde zum ersten mal mit Wasser. Nach den ersten Schritte ging es erstaunlich gut mit dem Fuel Belt und an der ersten und einzigen Ampel gab es einen großen Schluck Wasser und ebenso zur Halbzeit. Wir lachten und tranken jeder unser Fläschen und liefen dann weiter … Er bleibt dort wo er bleiben soll er stört nicht zu arg aber ich kann nicht leugnen das es ohne schöner ist – trotzdem ist Er eine echte Alternative zum Verdursten.
Zu Hause trinke ich im Flur das letzte Fläschen und befinde den Fuel Belt als geeignet mich zu begleiten.
Test und Premiere bestanden!

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Der Tag begann mit einer kleinen Katastrophe heute morgen … bereist eine Stunde nach dem Frühstücken schnürte ich meine Laufschuhe und just in dem Moment setzte der Regen mit dicken Tropfen ein. Also eine Jacke bei 18 Grad übergezogen und los – schwerfällig mit den 60 Kilometern Rad von gestern in den Beinen und bereits nach kürzester Zeit ist mir warm, nein heiß. Als ich den Ortseingang von Harheim erreiche spüre ich mein Knie und das ich meine Bandage vergessen habe und drehe um, denn so kann das heute nichts werden. Das Brötchen wie ein Stein im Magen, eine unheimliche Schwüle in der Luft und die Gewissheit das wenn ich eine Stunde laufe dann nur noch 30 Minuten zum Duschen und Co. bleiben bis wir los müssen … heute ist nämlich versprochener Zootag mit Leonie.
Nach drei Kilometern klingel ich verschwitzt und pienzig wieder an der Haustür.

natürlich mit Eisessen nicht immer fotowillig voll in Action

Der Tag im Zoo inkl. McDonald-Besuch ist anstrengend und schön. Mit stolzen vier Jahren hört man nämlich nicht unbedingt auf den Onkel oder die Tante bzw. testet wie weit man gehen kann und ist eine kleine zuckersüße Zicke … viele Tiere haben wir nicht gesehen, dafür bis zum Umfallen gerutscht und getobt.

Giraffe Erdmännchen Herr Strauß

Auf der Heimfahr schläft der kleine Wirbelwind im Auto ein und ich würde es am liebsten auch tun beschließe das die Schmach von heute morgen so nicht stehen bleiben kann. Als wir geschafft aufs Sofa sinken wollen tun wir dies nur 10 Minuten und dann werden nochmal die Schuhe geschnürt. Schließlich ist heute Donnerstag und somit “Schnell”lauftag. Locker traben wir los und just in dem Moment setzt der erlösende Regen ein, langsam aber sicher regnet es sich ein und somit wird die Luft etwas besser. Da der Sportplatz abgeschlossen ist (sind Sportanlagen überhaupt öffentlich nutzbar?) laufen wir eben drei Mal die 1000 Meter kreuz und quer im Park – Dirk hinter mir, weil Pienznäschen sonst auch alleine laufen muss und zu schnell durcheinander kommt wenn wer vor ihr läuft. Anstrengend ist es, zum Regen kommt noch etwas Wind und in den Trabpausen muss ich etwas gehen, unterm Strich sind es dann aber nochmal 8 Kilometer geworden (5,33, 5,37 und 5,39) und mein Seelenfrieden ist wieder hergestellt.
Jetzt liegen die Füße auf dem Sofa und ich bewege mich heute nur noch ins Bett!

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