November 2009

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Warum fällt dieser so schwer?
Warum fällt er mir oft so unheimlich schwer?

Es ist grau, regnet den ganzen Tag, im Büro war es nicht mehr als mittelprächtig und kalt ist mir auch … jetzt loslaufen? Mhhhja, heute ist Lauftag also wird gelaufen! So schwänzel ich um den Küchentisch mit dem Notebook herum, gucke das Telefon an ob es nicht klingeln möchte und irgendwann ziehe ich mich schon mal um und trotzdem muss noch die Tür geöffnet werden, in die Dunkelheit hinaus getreten werden und los gelaufen werden.
Wenn es dann erstmal läuft, dann läuft es und ist mir selber beinnahe unverständlich wie es so schwer sein konnte los zu laufen.

Genauso mit dem Studio, wie schwer fiel es mir wieder den Anschluss zu finden, wie oft verschoben, noch mal gedrückt und doch nicht gegangen …
Es war eigentlich so einfach, rein ins Studio, nett empfangen und ran an die Geräte – der Spaß ist sofort zurück und es tut nicht mehr “weh” hin zu gehen – ganz das Gegenteil.

Dies sind nur “kleine” Beispiele, es zieht sich durch … es gibt so viele Dinge die ich gerne tun würde, bei denen es einfach am ersten Schritt scheitert …

Immer wieder ist ein erste Schritt erforderlich, ein Leben lang …
(ich laufe los, ich gehe ins Studio … also gehe ich irgendwann auch andere erste Schritte?!)*

*aus der Reihe November-Gedanken

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Heute morgen im Stau stehend im Radio gehört …

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Projekt 52Bei dem Thema muss es ein Katzenmädchen sein – wer hat einen größeren Spieltrieb und kann sich faszinierend lange mit ein und der selben Sache beschäftigen als eine Katze? Leider sind meine beiden oft kleine Taktikerinnen bis sie dann losfetzten …

Projekt 52 - 45. SpieltriebMaus im Fokus!

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Nach dem Geständnis folgte prompt der wenn auch murrende Besuch im Studio.
Es war ernüchtern!! Die Gewichte sind viele, viel schwerer als vorher und es tut dem Pienz-Ego arg weh diese  zu reduzieren. Jetzt heißt es Augen zu, zurück auf Start (ohne Lutschbonbon) und noch mal von vorne anfangen.

Da ich es absolut peinlich finde hier solche Ankündigungen zu machen und diese dann nicht zu erfüllen, habe ich lange überlegt ob ich das jetzt gestehen soll oder nicht. Jetzt muss ich da durch! Wie oft muss man nochmal etwas tun damit es Gewohnheit wird?

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Es geschah vor nun genau 13 Wochen, ich ging nicht ins Studio.

Sommer, Sonne und wir fuhren mittwochs lieber gemeinsam Rad und montags, ja montags hatte ich keine Lust, es war ja auch so warm … hachja …
Ausreden gab es genügend und seit zwei, drei Wochen die des nächsten Montag, nächsten Mittwoch etc.

Schön blöd ist das! Vor allem wenn man die 17 Monate vorher so regelmäßig an seinen Mini-Pienz-Gewichten gewackelt hatte und noch dazu das Gefühl hatte das es etwas bringt. Schön blöd ist das!

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Das Wetter ist grau, mein Kopf voll, viel zu voll und die Verzweiflung mächtig.

Da hilft nur die Steinberg-Therapie, die zum Ziel das zumindest kurzzeitige Abschalten und Durchatmen hat. Sie ist sehr simpel und besteht im Laufschuhe anzuziehen, dem Loslaufen und fünft Steinbergrunden. Die erste zum Warmwerden, die zweite um zu merken das man läuft und lebt, die dritte um der Versuchung des Nachhauselaufens zu widerstehen, die vierte um zu fluchen und die fünfte um sich völlig zu verausgaben und zu beweisen das man fünf Runden schafft.

Dauer ca. eine Stunde, die Kosten übernimmt zur Zeit noch keine Krankenkasse und aber die Wirkung war heute mehr als überzeugend.

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