Minirekord

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Überall gibt es sie, die Jahresrückblicke … bei Margitta gab es ziemlich früh den ersten … den neusten habe ich eben bei Michis Blättertanz entdeckt … Zeit zum zurück blicken … um dann den Blick voraus richten zu können.

Nun auch ich, ganz einfach und kurz denn eigentlich habe ich jeden Monat (zumindest läuferisch) zurück geblickt.
Januar 2009
Februar 2009März 2009April 2009Mai 2009Juni 2009Juli 2009August 2009September2009Oktober 2009November 2009Dezember 2009

In dem vergangenen 365 Tagen bin ich insgesamt 1.651,14 Kilometer gelaufen. Auf meinen eigenen Füßen, mit meinen orthopädisch nicht ganz idealen Beinen und meinem manchmal verqueren Köpfchen – so viel wie nie zuvor in einem Jahr und so viel wie ich mir niemals selber zugetraut habe.

Mit der sub60 hat es nicht geklappt, weder in Nieder Erlenbach, noch offiziell inoffiziell schon in Bonames, auch nicht in Karben und zuletzt auch nicht beim Frankfurter Silvesterlauf. Das bedeutet die scheinbar unendliche Pienzi-Sub-60-Storry findet auch in 2010 ihre Fortsetzung.

Meine längste Strecke waren 18 Kilometer an einem Stück.

Ich durfte laufen ohne Verletzungen es ziepte mal hier und dort aber nicht schlimm und das ist mehr wert als jede schillernde Zahl!

Der ♥-Mann stellte die Fragen der Fragen.

Ihr alle seid wunderbar, jeder hinter seinem PC zu Hause oder im Büro, dem Notebook auf den Knien oder in der Bahn und dem Mobiltelefon in der Hand. In dem so anonymen Internet steckt durch Euch so viel Herzlichkeit, Wärme und Lebendigkeit das ich es beinahe unheimlich unheimlich schön finde.
Danke für jeden einzelnen der einen Teil von sich gibt!
Ohne das Laufen und das Bloggen hätte ich viele Menschen wohl nie kennen lernen dürfen … wahrscheinlich wäre ich Margitta niemals über den Weg gelaufen und wir hätten uns nie getroffen. Weiter würde mir der frischen Wind der täglich von Evchen per Mail täglich reinflattert unheimlich fehlen. Was hatten wir für einen schönen Tag beim Frankfurt Marathon und wie toll war die Überraschung letzten Sonntag? So vieles schöne gab es …

Eva und Christian, bis gleich. Für alle anderen, kommt gut rein so wie Martin es schön schrieb auf beiden Beinen und zu allem neuen bereit. Der Prosecco ist gekühlt der Crodino steht bereit …
Auf in ein tolles neues Jahr!!
Gesundheit für alle!!

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Wie lange bin ich schon nicht mehr im Hellen meine geliebte Massenheimrunde gelaufen? Heute war es endlich wieder soweit und pünktlich zum frühen Feierabend finge es zaghaft an zu schneien. Es war brrrr-kalt aber traumhaft schön – einfach nur locker, flockig und schlitterig schön.

es liegt Schnee in der Luft Schneewege Schneebach

Schneewege Schneeschuhe Schneenaeschen - oder der Beweis das mir Mützen nicht stehen!!

O.k. die Schneemenge lässt noch etwas zu wünschen übrig, aber zum Ende wurde es langsam etwas mit dem typischen Schneeknarscht-Geräusch. Auch die Qualität der Bilder ist nicht der Hit, aber iPhone und schlotterende Pienznaeschenfinger bringen nicht mehr zustande.

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01/200902/200903/200904/200905/200906/200907/200908/200909/200910/2009
Das Jahr neigt sich dem Ende zu und irgendwie freue ich mich auf den dann kommenden Rückblick “das war das Jahr 2009″ – doch erst war dies hier der November. Langsam aber sehr sicher kommt es zurück, dieses Gefühl, diese Freude … ich kann es nicht beschreiben. Die letzten Wochen hing ich einfach durch, musste mich mehr aufraffen zum Laufen als alles andere und im November fing es wieder an anders zu werden, es flutschte wieder. Das freut mich unheimlich und ich hoffe die Durststrecke (welche es auch immer gewesen sein mag) überwunden zu haben. Den Lauf vom letzten Sonntag lasse ich hier mal bewusst außen vor, der war einfach nix!

Ich habe im November 15 mal meine Schuhe geschnürt und bin insgesamt 136,8 Kilometer gelaufen und irgendwann vor kurzem sogar den 1.500 Kilometer in diesem Jahr, was für mich ein Rekord ist.  Mein längster und schönster Lauf waren die 15 Kilometer die ich endlich mal wieder am Stück gelaufen bin, die haben meinem Kopf unheimlich gut getan – auf eine andere Art hat dies auch der Therapielauf getan.
Nebenbei habe ich endlich meine Po hochbekommen und bin wieder ins Studio gegangen … mit der Erkenntnis das der erste Schritt oft der schwerste ist und ich habe uns angemeldet für den Silvesterlauf.
Insgesamt blicke ich zufrieden auf den November zurück.

Noch 30 Tage hat dieses Jahr, es soll noch einen Höhepunkt geben und dann, dann gibt es endlich “das war das Jahr 2009″ aber erst einmal freue ich mich auf den Dezember und bin dankbar das ich laufen darf, laufen kann und laufen will.

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Da hat nun meine Wade gewonnen, ausgerechnet meine Pienzwade!
Die WadenwahlMissMonster kündigte mir heute etwas in meinem Briefkasten an, was wurde jedoch nicht verraten – statt dessen wurde ich auf falsche Fährten gelockt und in den Hibbelstatus versetzt.
Briefkasten auf, ab nach oben und aufreißen und tatataaaaaa:

Monsterwadengewinnerin-T-ShirtPienznäschen :)

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08. September 2007, 23,50 Uhr
Ich hocke auf dem Balkon mit dem Notebook auf den Knien, der Kippe in der Hand und schreibe:

“In ein paar Minuten werde ich nicht mehr rauchen – wirklich bewusst ist mir das nicht und überzeugt bin ich auch nicht – aber einen Versuch will ich machen und Kaugummis habe ich auch genug.”

Das klingt ganz nach einem tiefegstapelten Pienznaeschenversuch – einem  wie sich heute herausgestellt hat durchaus geglückten. Ich habe nach dieser letzten Zigarette keine einzige mehr geraucht und das tollste, ich vermisse sie heute auch nicht mehr!
Für mich war es der richtige Zeitpunkt zum Aufhören, innerlich wollte ich es mir und allen anderen beweisen – denn nach 11 Jahren mit nicht zu wenigen Zigaretten pro Tag und mehreren halbherzigen Aufhörversuchen wollte niemand wirklich seinen Popo drauf verwetten das ich endgültig aufhören könnte. So überraschte ich nicht nur den Mann mit meiner Ankündigung das ich morgen nicht mehr rauchen würde (er grinste damals nur und gibt heute zu das er mir max. 4 Wochen gegeben hatte) sondern kam 2 Wochen später nichtrauchend aus dem Urlaub zurück ins Büro. Meinen Eltern erzählte ich es erst 6 Wochen später als ich langsam aber sich mir selbst vertraute.
Das ist jetzt zwei Jahre her und es stinkt nichts mehr nach Rauch und das einzige was heute vielleicht mal smokey ist, sind meine Augen.

Ja, ich bin stolz auf mich
auch wenn es eigentlich gar nicht so schwer war aufzuhören.
Nur die blöden Kilos erwähne ich jetzt mal hier nicht (ist auch blöd zu jammern satt es zu ändern).

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… oder auch die Verfolgung meiner fixen Idee, gepaart mit etwas kranken Ehrgeiz ergibt heute 18 Kilometer und wieder einen neuer persönlicher Rekord.

Anfang des Jahres, als mal wieder irgendwas nicht so wollte wie ich überlegte ich mir jeden Monat einen Kilometer mehr zu laufen. Im Januar 11 Kilometer, im Februar 12, im März 13 Kilometer … und im August somit 18 Kilometer. Bis Juli hatte dies auch irgendwue geklappt und nun war heute für mich die “letzte” Chance dies im August fortzuführen.
Die Zeichen standen nicht gut, die üblichen Verdächtigen vermiesten mir die letzte Woche – wenig gelaufen, viel gecremt und gekühlt und gedehnt, gedehnt und gedehnt.
Immer wenn ich mich mit den Worten “Ich bin wahrscheinlich gleich wieder da, das geht heute nicht gut …” verabschiede ändert sich das Blatt schlagartig wenn ich erst mal los bin. Nach 3 Kilometern zupple ich meine Kniebandage noch mal zurecht und horche in mich – aber da ist nichts wildes was dagegen sprechen will. Also gilt es noch 15 Kilometer “dranzuhängen” (klingt das nicht genial?).  Angespornt durch meine Monats-Kilometer-Idee und Evchens Lauf geht es weiter … erst in die eine Richtung, dann in die andere und ab zum Brunnen. Das Wetter ist einfach nur wundervoll: ich liebe blauen Himmel mit Tuffwolken und einem frischen Wind dazu, herrliche 24 Grad mit strahlender Sonne – perfekt und doch ganz schön warm für solche Pienznäschenambitionen.
Trotzdem war es wunderbar und tat mir einfach nur unheimlich gut und ja, es hätte nach der vergangen bescheidenen Woche vielleicht nicht unbedingt sein müssen aber geschadet scheint es nicht zu haben. Die üblichen Verdächtigen sind still, dafür habe ich jetzt schwere Beine die ich geschickt auf dem Sofa drapiert habe und ein blödes Grinsen im Gesicht …

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