aus dem Leben

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Nein, ich bin nicht schwanger.

Manchmal kommt alles anders als gedacht und dann nochmal ganz anders und viel besser :)

Was die letzten Wochen so vor sich ging wurde heute unterschrieben und besiegelt.
So oft unterschreibe ich gedankenverloren ein Zettelchen an irgendeiner Kasse, im Job bestätige mit meiner Unterschrift was auch immer und heute setzte ich meine Unterschrift unter den Notarvertrag und somit bin ich Wohnungseigentümerin.

War das geplant?
Nö, so gar nicht! Ich laufe, was ja bekannt ist und dies öfter durch einen Ort in der Nähe und da entdeckte ich ein Bauschild auf dem man mir Eigentumswohnungen verkaufen wollte. Oft gedacht müssen wir uns mal angucken und doch wieder vergessen und irgendwann kam dann ein Sonntag an dem es passte. Wir guckten unverbindlich, “die” Wohnung war noch zu haben und irgendwie verliebten wir uns. Ein altes Hofgut wurde abgerissen und ein neues Haus errichtet, mitten im alten Ortskern. 5 Tage später kam mein Papa mit der Bahn angerollt zum angucken – weil Julchen eine weitere für sie sehr wertvolle Meinung brauchte und als der Papa in den Zug stiegt, drehte er sich um und bestärkte sein Töchterchen mit einem einzigen Satz (er weiß wie schwer ich mich mit Entscheidungen tun kann). Was dann folgte war der ewige innere Kampf Bauch gegen Kopf und irgendwann hatte mein Bauch den Kopf überredet bekommen. Dann folgte ein trauriger Akt mit Banken weil wer viel arbeitet und das selbst und ständig wird von Banken nicht gerne umgarnt. Dieser letzte Akt hat dann nochmal ordentlich an mir genagt – doch letztendlich hat es dann ein gutes Ende genommen.

In guten 8 Wochen können wir einziehen in unser eigenes Zuhause, unser Heim, unsere 4 Wände, unseren Rückzugsort, unser Nest … wir müssen dürfen uns jetzt noch das Parkett, die Fliesen und was weiß ich noch alles aussuchen und dann werden wir bald ein Ehepaar in den eigenen vier Wänden sein. Älter werden und spießig sein tut gar nicht so weh wie gedacht ;)
Unsere Hochzeit wird trotz allem stattfinden, aber eben anders als zuerst gedacht – ganz klein, ganz privat und trotzdem schön und wenn irgendwann mal ein wenig mehr Planung dahinter steckt verrate ich auch das noch.

Und nun öffne ich meinen alkoholfreien Sekt (jaha, ich trink bis Ostern keinen Alkohol was ich ja sonst bis zum Abwinken tue und naschen tue ich auch nicht *stolzwienixgutesbin*) und stoße mit dem ♥-Mann an.
Ohhhhahhhhh das ist alles so aufregend für ein Pienznaeschen und gleichzeitig noch so unwirklich und doch wirklich – die letzten Wochen waren für mich die Entscheidungstechnisch die schlimmsten und die Erleichterung ist nun um so größer.

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Genau der sitzt gerade im Zug und roll auf Frankfurt zu um seinem Töchterchen zu helfen. Mit ihm kann ich mich wunderbar erzürnen, endlos diskutieren, beratschlagen und er ist so stolz auf sein Kind …

Danke Papa,
für alles was war,
für alles was ist und alles was noch kommen wird

Du bist der allerbeste Papa der Welt!

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Warum fällt dieser so schwer?
Warum fällt er mir oft so unheimlich schwer?

Es ist grau, regnet den ganzen Tag, im Büro war es nicht mehr als mittelprächtig und kalt ist mir auch … jetzt loslaufen? Mhhhja, heute ist Lauftag also wird gelaufen! So schwänzel ich um den Küchentisch mit dem Notebook herum, gucke das Telefon an ob es nicht klingeln möchte und irgendwann ziehe ich mich schon mal um und trotzdem muss noch die Tür geöffnet werden, in die Dunkelheit hinaus getreten werden und los gelaufen werden.
Wenn es dann erstmal läuft, dann läuft es und ist mir selber beinnahe unverständlich wie es so schwer sein konnte los zu laufen.

Genauso mit dem Studio, wie schwer fiel es mir wieder den Anschluss zu finden, wie oft verschoben, noch mal gedrückt und doch nicht gegangen …
Es war eigentlich so einfach, rein ins Studio, nett empfangen und ran an die Geräte – der Spaß ist sofort zurück und es tut nicht mehr “weh” hin zu gehen – ganz das Gegenteil.

Dies sind nur “kleine” Beispiele, es zieht sich durch … es gibt so viele Dinge die ich gerne tun würde, bei denen es einfach am ersten Schritt scheitert …

Immer wieder ist ein erste Schritt erforderlich, ein Leben lang …
(ich laufe los, ich gehe ins Studio … also gehe ich irgendwann auch andere erste Schritte?!)*

*aus der Reihe November-Gedanken

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Wir verbringen ein paar Tage an der Mecklenburgischen Seenplatte und haben gestern einen Ausflug an die Ostsee unternommen, einen ganz besonderen. Bloggen ist fein, “anonym” und doch irgendwie persönlich – aber so ein reales Treffen ist dann noch einmal was ganz anderes.

Mit freudiger Erwartung und total aufgeregt fuhren wir gestern also los und als wir nach läppischen 98 Kilometer ankamen, da war ich doch sehr sehr aufgeregt.
Geklingelt und schon öffnete sich die Tür und wir wurden herzlich begrüßt und innerhalb der ersten Minuten war meine Aufregung und Unsicherheit verfolgen … nach ein wenig Klönen auf dem Sonnendeck inkl. erstem Beschnuppern ging es los: Margitta zeigte mir per Fahrrad Ihr Revier – ihre wunderschöne Lauf-Gegend und das Meer …  toll, hübsch, gigantisch, himmlisch, traumhaft und nicht wirklich in Worte zu fassen. Ich kann nun versichern das keines Ihrer Fotos lügt, es ist sogar in Echt und mit ein wenig Wind noch viel viel schöner, traumhaft schön. Trotz meiner Links-Rechts-Schwäche sind wir wohlbehalten wieder zurückgekommen. Es war nun sogar richtig warm – die Sonne schien, der Himmel war blau … herrlich schönes Wetter – so wie der ganze Tag es auch war!
Die Männer kamen kurz nach uns zurück, es gab Obst, Kuchen und Kaffee und dann ging es ab nach Warnemünde, ein wenig gucken, flanieren und dann weiter nach Kühlungsborn … alles traumhaft schön – das fotografieren habe ich irgendwie vollkommen vergessen oder hatte dafür keine Zeit weil es so einfach zu schön war.
Abschließend haben wir noch etwas gegessen und gelernt in welchen Monaten man die Muscheln essen sollte und dann trennen sich unsere Wege nach einem wunderschönen Tag wieder … aber wer weiß ob sich nicht irgendwann irgendwo eine neue Gelegenheit finden lässt?!

Margitta-Tag

Wir fuhren ursprünglich zu wem der bloggt (naja, nicht ganz – mehr zu der bereits virtuell ins Herz geschlossenen bekannten und doch “unbekannten” Margitta) um uns auf einen Cafe zu treffen und haben so viel mehr erlebt, gesehen und so viel Herzlichkeit erfahren … ich bin hin und weg!
Liebe Margitta, ich mochte Dich vom lesen schon arg gerne, aber jetzt hat das ganze nochmal eine ganz andere Dimension bekommen – vielen, vielen lieben Dank für diesen wunderschönen Tag!

Wir, der ♥-Mann und ich, wir sind hin und weg von Euch!

bis bald!

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