blöd©

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Nach Erkältung mit bösem Husten inklusive fieser Nebenhöhlenentzündung und Umzug stand ich heute das erste Mal seit zwei Wochen wieder in meinen Laufschuhen. Die Kondition, die ich mal hatte habe ich abgeschrieben und den Regen abgewartet in der Hoffnung das sich die Schwüle etwas legen könnte, was sie nicht tat. Alles in Allem nicht ideal aber machbar. Schuhe vor die Tür gestellt, schnell noch was getrunken und samt Schlüssel einen gewagten Sprung auf die Fußmatte die als Baustaubabwehr dient. Schnell die Tür zugezogen damit Katz nicht verstört raus rennt und als ich abschließen will bekomme ich Atmennot: ich habe den alten Wohnungsschlüsselt in der Hand und der neue liegt auf dem Sideboard – wenigstens mein Handy habe ich mit.

Der Mann rettet seit heute Nacht die Welt und ist am Ende seiner Nerven und Kräfte angelangt und steht endlos unter Strom. Aber nützt ja nichts, ich bete das er einen Schlüssel mit haben mag und nicht alle drinnen liegen. Er geht ran, er hat einen Schlüssel und er bringt ihn mir während ich durch den Ort laufe um sofort parat zur Schlüsselübergabe zu sein. Als mein Handy 18 Minuten später klingelt stehe ich doch etwas weiter in den Feldern und er fährt mir entgegen, hält mit quietschenden Rädern vor mir, reicht mir den Schlüssel und düst wieder los zu seinem Ram das just in dem Moment per Kurier eintrifft als ich mich aussprerre.

So irgendwie gestresst trotte ich durch die Gegend, anstrengend und warm ist es, ich kann nur ganz langsam und mit großer Anstregung laufen und trotzdem schaffe ich es einen Ort weiter und zurück in einem kleinen Borgen – statt um das Haus herum, kürze ich zwischen den Häusern ab und stehe mit dem Schlüssel des Mannes vor der Haustür. Geschafft. Als Belohnung teste ich meine extralange Badewanne aus … die passt wenigstens.

Wäre ja langweilig wenn alles glatt laufen würde ;)

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Und wenn Pienznaeschen die sub60 packen will, dann muss Pienznaeschen die Beine in die Hand nehmen und das nicht erst am 27. Dezember sondern schon mal vorher.
Joahhh, so ein wenig nutze ich wieder den Steffny Plan auch wenn er bei mir bereits versagt hat und Donnerstag (bei mir aufgrund des Weihnachtsfeiergedöns heute Mittwoch) steht da diese Woche 4 x 1000 Meter in 5,55 Minuten mit jeweils 400 Meter Trappause dazwischen.

Schnell meine Forerunnerin darüber informiert und los ging es … doch weit kam ich erst mal nicht wirklich. Es ist bitter kalt und nach einem Kilometer einlaufen steh fest, das ich muss – schön blöd und was nun? Zurück auf “Los”, Schlüssel vom Schuh friemeln, rein, halb ausplünnen, wieder anplünnen und ich stehe wieder in der Kälte. Das ist der Punkt an dem ich dann so gar keine Lust mehr habe und mit diesem Intervallgedöns zumindest für heute abschließen will – doch HALT da war doch was. Also weiter einlaufen und nach guten zwei Kilometern geht es los, ich drück die Lap-Taste und nix passiert. Muaahhhh, scheinbar merkt die gute Foreunnerin sich nicht das sie vor der Pause dabei war ein “erweitertes Training” ab zu spielen. Also nochmal stehen bleiben, rumdrücken und weiter los geht´s.
Der erste Intervall* geht noch ganz gut, der zweite wird anstrengender und beim dritten denke ich nur an Indys Worte das es etwas bringt und beim vierten warte ich nur das sie endlich piepst.

Laufe noch ein bisschen kreuz und quer durch den Ort und sinniere warum es so anstrengend ist dieses Tempo zu laufen? Hallo, ich habe es in Bonams beinahe über 10 Kilometer geschafft … naja, kommt Zeit, kommt der Lauf.

Und Freitag laufe ich wieder in meinem Schneckentempo, ganz gemütlich, vergnügt und stressfrei!
(und trinke vorher weniger)

*(5.47 / 5.48 / 5.38 / 5.38)

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Es geschah vor nun genau 13 Wochen, ich ging nicht ins Studio.

Sommer, Sonne und wir fuhren mittwochs lieber gemeinsam Rad und montags, ja montags hatte ich keine Lust, es war ja auch so warm … hachja …
Ausreden gab es genügend und seit zwei, drei Wochen die des nächsten Montag, nächsten Mittwoch etc.

Schön blöd ist das! Vor allem wenn man die 17 Monate vorher so regelmäßig an seinen Mini-Pienz-Gewichten gewackelt hatte und noch dazu das Gefühl hatte das es etwas bringt. Schön blöd ist das!

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Manchmal verliert man und manchmal gewinnen andere. So ich auch heute.
Während ich eben hoch angestrengt trotz Schleichtempo durch die Felder schlurfte überlegte ich mir das es an der Zeit wäre, mal wieder mit Puls zu laufen. Dies tue ich seit dem die Batterie von meiner Forerunnerin leer war und ich mit Gewalt (und weil Gewalt nicht reichte, mit mehr Gewalt) und einem dafür wohl eher ungünstigen Gegenstand das Batteriefach öffnete nicht mehr. Denn wenn das verkratzt ist, dann scheuert das ganz fürchterlich die Haut auf – habe ich erfolgreich ausprobiert. Statt mich um ein Ersatzteil zu bemühen lief ich pulslos und trotzdem glücklich weiter. Bis heute.
Ich komme nach Hause, mit meinem o.g. Vorsatz und will die Forerunnerin abmachen und ziehe an dem Armband, dadurch rutscht es noch ein Loch fester und ich ziehe etwas mehr und *ratzsch* abgerissen – arghhh, das Armband ist abgerissen!!

Ich habe nun eben über 20 Minuten versucht bei der Hotline von Garmin wen an die Strippe zu bekommen, dann meine Nummer hinterlasse und nun auf den Rückruf wartend im Netz gesucht: für 28 EUR kann ich mir ein neues Armband kaufen und den Batteriedeckel treibe ich auch noch im Netz auf und dann, dann stehe ich auf der Gewinnerseite.

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