ein schöner Tag

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Da wir heute Pfefferkuchenhäuschenbastel-Besuch erwarteten und ich trotzdem laufen wollte, musste ich mich für einen Sonntag doch zeitig auf die Socken machen.

pinkeSockeBei dem drückend grauen Himmel mussten heute quasi die pinken Socken eingeweiht werden und so ging es dann kurz nach dem Regen, eigentlich schon zu viel spät aber mit leuchtenden Socken los. Nach den letzten zähen Wochen sollte es mal wieder etwas länger werden, denn schließlich gibt es ja noch eine Aufgabe in diesem Jahr zu erledigen und so sollten es irgendwie 14 Kilometer schon werden. Also auf zur Nidda an einem Novembertag der doch wärmer war als er es hätte sein sollen und der Unsicherheit im Gepäck wie weit ich kommen würde. Als ich gestern mit dem Mann durch Massenheim lief, berichtete ich ihm wehmütig das der graue Fischreiher seit dem Sommer nicht mehr gesehen wurde und wir spekulierten wo dieser denn nun sein könnte. Heute, nach nicht mal ganz drei Kilometern watete er durch den Erlenbach und ich konnte vor Überraschung nicht schnell genug das Handy zücken – aber er ist (wieder) da und irgendwann habe ich ihn auf einem Foto. An der Nidda angekommen war auch die Sonne heraus gekommen und mir wurde mit Shirt und Jacke doch etwas zu warm. So entschied ich mich nicht flussabwärts sondern aufwärts zum Römerbrunnen zu laufen. Als ich einen Schluck aus diesem trank und mich auf den Rückweg machte, hatte ich ca. 700 Meter mehr auf der Uhr als geplant. Jetzt musste ich mich entscheiden zwischen abkürzen und mit 14 Kilometern heim kommen oder aber den geplanten Weg zurück laufen und die 15 Kilometer auf der Uhr stehen haben?  Jo, es musst sein – für den Kopf. Zugegeben waren die letzten drei Kilometer für die Beine doch arg anstrengend, aber ich bin zu Hause laufend angekommen. Glücklich, erschöpft und motiviert!

Schnell in die Wanne und dann kam auch schon Leonie und es ging los.

Leonie

Hach, ist diese kleine Motte süß … ein Wirbelwind und es gibt keine ruhige Minute, statt dessen immer Dauerpower und Action und hach … einfach nur goldig …

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Projekt 52

hinterm Horizont immer weiter | zusammen sind wir stark! | Das mit uns ging so tief rein | das kann nie zu Ende sein | denn zwei wie wir | die können sich nie verlier’n. | hinterm Horizont geht’s weiter!

Projekt 52 - 46. HorizonteAmrum 09/2008

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Was ein Tag, Marathon-Tag in Frankfurt und was für ein schöner Tag!
Von endlos vielen gelben Mützen, mindestens genauso vielen grünen Shirts und einem Dieter der kein Gerd ist, einem pink-Kompressionsstrumpf-begeisterten Pienznäschen und zwei Bloggroupies die einen wunderschönen gemeinsamen Tag hatten.

Das blau blinzelt zwischen den Wolken mehr als einmal hervor, die Sonne scheint für uns Zuschauer angenehm und heute ist Marathon in Frankfurt. Weit angereist kam das Evchen und dann brachte uns unser ♥-Privattransfer direkt an die Strecke und das Abenteuer Marathongucken ging los.

Marathonallerlei

gelbe Mützen aber keine auf Martins Kopf
Die ganz schnellen fliegen an uns vorbei, wir treffen Pia und halten nach gelben Mützen Ausschau, weil Martin eine trägt. Nie habe ich gedacht das es so viele gelbe Mützen geben könnte … dann kommt er, grinst und winkt in die Kamera und schon ist er vorbei.

Martin

grün, grün, grünLeider haben wir ihn nicht mehr bei Kilometer 41 entdeckt und so richten wir irgendwann unseren Blick in Gerd´s Richtung und konzentrierten uns auf die Farbe grün. Es dauert, unser Gerechne ist nicht unbedingt zuverlässig und auch hier ist es unvorstellbar wie viele grüne Shirts es gibt. Ich kam immer mehr zu der Überzeugung das Gerd eigentlich ein Dieter ist und schon an uns vorbei gelaufen sei und dann, dann kam der Moment wo GerDiro kam. Er grinst, winkt und zieht mit den Worten „das ist sch… anstrengend“ an uns vorbei.

Gerd bei Kilometer 35

Wir wechseln wieder die Seite und halten Ausschau nach dem Grün welches Gerd seines ist und dann, dann sagt Eva da kommt er und ich gucke und gucke und ja, Gerd ist da! Nur noch 1,2 Kilometer und dann, dann ist er Marathoni!

Gerd fast im Ziel

Herzlichen Glückwunsch an jeden einzelnen der ins Ziel gelaufen ist – ihr seid alle Helden!


Kann mir vielleicht jemand verraten ob es einen Trick oder ein Plugin gibt um Fotos schöner anordenen zu können? So sieht das ja sehr bescheiden aus …

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Dieses ganze geblogge ist herrlich und zieht einen scheinbar wunderbaren Rattenschwanz hinter sich her … vor ein paar Wochen hatten wir so schon einen wunderschönen Tag an der Ostsee mit Margitta und gestern gleich noch einen.

So wirklich weit wohnen wir nicht auseinander, sie wirkt super sympathisch in ihrem Blog und auch per Mail oder am Telefon bestätigte sich dieser erste Eindruck nur noch mehr und auch der Monstermann ist kein unbeschriebenes Blatt und machte so natürlich ebenfalls neugierig auf mehr. Was könnte da näher liegen als die letzte Mauer der Anonymität nicht auch noch zu brechen?

Wir kamen nach gerade mal einer Stunde Fahrt mit sinn(t)flutartigem Regen an, er lief uns schon über den Bürgersteig und sie kam aus dem Haus heraus und dann, dann hatten wir einen wunderbaren Tag, herrlich entspannt, lustig und einfach nur toll und katerbeschmusend …

Schmuse-Kater Neo

Zum ersten Beschnuppern gab es erstmal leckeren Zitronenkuchen (erwähnte ich irgendwann einmal das ich auf Zitronenkuchen stehe?) und der Kater des Hauses ließ sich gnädig und reichlich beschmusen.

Dann ging es auf das Türmchen (mit leichten Höhenproblemen bei uns Damen) und unsere heldenhaften ♥-Männern stiegen ritterhaft nach ganz oben und schossen uns das Panaoramafoto.

heldenhates Panorama-Foto

Hallo?!

Weiter ging es noch an den Rhein auf den Deich (ohne Deichschafe) und an den Platz des Zieleinlaufes und das alles ohne Regen und manchmal sogar blinzelte die Sonne hervor.

Evchen,Julchen,Christian,Di

Doch das war alles noch nicht genug, es gab noch ein richtiges Highlight.
Evchen bekochte uns in einem R-Monat mit frischen und soooo leckeren Muscheln.

leeeeeeeeecker!!!

Boah, war das ein leckerer Tag!
Vielen, vielen lieben Dank an Euch ♥-Monster!!

Scheinbar habe ich verdammt viel Glück, denn grundsätzlich bin ich eher skeptisch was dieses Internet-Halb-Anonymität betrifft und durfte nun zum zweiten Mal etwas ganz anderes und wunderbares erleben …

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