Da wir heute Pfefferkuchenhäuschenbastel-Besuch erwarteten und ich trotzdem laufen wollte, musste ich mich für einen Sonntag doch zeitig auf die Socken machen.
Bei dem drückend grauen Himmel mussten heute quasi die pinken Socken eingeweiht werden und so ging es dann kurz nach dem Regen, eigentlich schon zu viel spät aber mit leuchtenden Socken los. Nach den letzten zähen Wochen sollte es mal wieder etwas länger werden, denn schließlich gibt es ja noch eine Aufgabe in diesem Jahr zu erledigen und so sollten es irgendwie 14 Kilometer schon werden. Also auf zur Nidda an einem Novembertag der doch wärmer war als er es hätte sein sollen und der Unsicherheit im Gepäck wie weit ich kommen würde. Als ich gestern mit dem Mann durch Massenheim lief, berichtete ich ihm wehmütig das der graue Fischreiher seit dem Sommer nicht mehr gesehen wurde und wir spekulierten wo dieser denn nun sein könnte. Heute, nach nicht mal ganz drei Kilometern watete er durch den Erlenbach und ich konnte vor Überraschung nicht schnell genug das Handy zücken – aber er ist (wieder) da und irgendwann habe ich ihn auf einem Foto. An der Nidda angekommen war auch die Sonne heraus gekommen und mir wurde mit Shirt und Jacke doch etwas zu warm. So entschied ich mich nicht flussabwärts sondern aufwärts zum Römerbrunnen zu laufen. Als ich einen Schluck aus diesem trank und mich auf den Rückweg machte, hatte ich ca. 700 Meter mehr auf der Uhr als geplant. Jetzt musste ich mich entscheiden zwischen abkürzen und mit 14 Kilometern heim kommen oder aber den geplanten Weg zurück laufen und die 15 Kilometer auf der Uhr stehen haben? Jo, es musst sein – für den Kopf. Zugegeben waren die letzten drei Kilometer für die Beine doch arg anstrengend, aber ich bin zu Hause laufend angekommen. Glücklich, erschöpft und motiviert!
Schnell in die Wanne und dann kam auch schon Leonie und es ging los.
Hach, ist diese kleine Motte süß … ein Wirbelwind und es gibt keine ruhige Minute, statt dessen immer Dauerpower und Action und hach … einfach nur goldig …










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