Morgen ist der große J.P. Morgan Firmen-Lauf und ich laufe mit, was an sich noch kein wirkliches Geständnis ist. Aber jetzt kommt es: ich laufe eben nicht im Namen meines Arbeitgebers, sondern im Namen und T-Shirt einer ganz anderen Firma. Jetzt ist es mir doch beinahe unheimlich … ich fühl mich nicht so verbunden oder bin ach so stolz bei XY zu arbeiten … irgendwie nicht.
Bin ich nun ein schlechter Mitarbeiter?
Satt in einer großen Traube von blauen XY-T-Shirts unter zu gehen laufe ich mit fünf programmierenden Jungs und dem einen Chef* zusammen für die Black Point Arts GmbH, in einem T-Shirt welches es aktuell noch gar nicht gibt, welches aber gerade im Druck sein sollte. Blut ist dicker als Wasser oder anders, es gibt eben die persönlichen ♥-Verflechtung zu dem Laden.
Bestimmt wird es proppe voll, ich hoffe das wir laufen können und gleichzeitig das es zum Anfang nicht zu schnell möglich ist, denn ich war eben noch sieben Kilometer laufen und würde morgen doch gerne die Jungs in die Tasche stecken, reines Wunschdenken.
Aber Hauptsache ist es macht Spaß!
*auf Wunsch des Herrn Pienz wurden aus den ursprünglich sechs propgarmmierenden Jungs fünf (wenn er dies nun liest wird ihm die neue Formulierung nicht besser gefallen – wird aber nicht nochmal geändert.

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