Mini-Rekord

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Es ist mir schon einmal bewusst aufgefallen und heute wieder neu.
Bis ich 5 Kilometer am Stück laufen konnte habe ich lange gebraucht, bis diese 5 Kilometer Standard waren noch etwas länger. Irgendwann stellte ich dann mal stolz fest das daraus eine neue Pienz-Standardrunde von 7 Kilometer geworden waren.

Heute lief ich “nur” 5 Kilometer, weil es spät wurde, weil mich den Tag über Kopfschmerzen begleitet haben und weil ich morgen laufen mag. Aber auf diesen 5 Kilometer durch den dunklen Ort wurde mir bewusst, das heute aus einer Pienz-Standardrunde zwischenzeitlich pienzstolze 9 Kilometer geworden sind.

Zeit vergeht …

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Wie lange bin ich schon nicht mehr im Hellen meine geliebte Massenheimrunde gelaufen? Heute war es endlich wieder soweit und pünktlich zum frühen Feierabend finge es zaghaft an zu schneien. Es war brrrr-kalt aber traumhaft schön – einfach nur locker, flockig und schlitterig schön.

es liegt Schnee in der Luft Schneewege Schneebach

Schneewege Schneeschuhe Schneenaeschen - oder der Beweis das mir Mützen nicht stehen!!

O.k. die Schneemenge lässt noch etwas zu wünschen übrig, aber zum Ende wurde es langsam etwas mit dem typischen Schneeknarscht-Geräusch. Auch die Qualität der Bilder ist nicht der Hit, aber iPhone und schlotterende Pienznaeschenfinger bringen nicht mehr zustande.

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01/200902/200903/200904/200905/200906/200907/200908/200909/200910/2009
Das Jahr neigt sich dem Ende zu und irgendwie freue ich mich auf den dann kommenden Rückblick “das war das Jahr 2009″ – doch erst war dies hier der November. Langsam aber sehr sicher kommt es zurück, dieses Gefühl, diese Freude … ich kann es nicht beschreiben. Die letzten Wochen hing ich einfach durch, musste mich mehr aufraffen zum Laufen als alles andere und im November fing es wieder an anders zu werden, es flutschte wieder. Das freut mich unheimlich und ich hoffe die Durststrecke (welche es auch immer gewesen sein mag) überwunden zu haben. Den Lauf vom letzten Sonntag lasse ich hier mal bewusst außen vor, der war einfach nix!

Ich habe im November 15 mal meine Schuhe geschnürt und bin insgesamt 136,8 Kilometer gelaufen und irgendwann vor kurzem sogar den 1.500 Kilometer in diesem Jahr, was für mich ein Rekord ist.  Mein längster und schönster Lauf waren die 15 Kilometer die ich endlich mal wieder am Stück gelaufen bin, die haben meinem Kopf unheimlich gut getan – auf eine andere Art hat dies auch der Therapielauf getan.
Nebenbei habe ich endlich meine Po hochbekommen und bin wieder ins Studio gegangen … mit der Erkenntnis das der erste Schritt oft der schwerste ist und ich habe uns angemeldet für den Silvesterlauf.
Insgesamt blicke ich zufrieden auf den November zurück.

Noch 30 Tage hat dieses Jahr, es soll noch einen Höhepunkt geben und dann, dann gibt es endlich “das war das Jahr 2009″ aber erst einmal freue ich mich auf den Dezember und bin dankbar das ich laufen darf, laufen kann und laufen will.

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08. September 2007, 23,50 Uhr
Ich hocke auf dem Balkon mit dem Notebook auf den Knien, der Kippe in der Hand und schreibe:

“In ein paar Minuten werde ich nicht mehr rauchen – wirklich bewusst ist mir das nicht und überzeugt bin ich auch nicht – aber einen Versuch will ich machen und Kaugummis habe ich auch genug.”

Das klingt ganz nach einem tiefegstapelten Pienznaeschenversuch – einem  wie sich heute herausgestellt hat durchaus geglückten. Ich habe nach dieser letzten Zigarette keine einzige mehr geraucht und das tollste, ich vermisse sie heute auch nicht mehr!
Für mich war es der richtige Zeitpunkt zum Aufhören, innerlich wollte ich es mir und allen anderen beweisen – denn nach 11 Jahren mit nicht zu wenigen Zigaretten pro Tag und mehreren halbherzigen Aufhörversuchen wollte niemand wirklich seinen Popo drauf verwetten das ich endgültig aufhören könnte. So überraschte ich nicht nur den Mann mit meiner Ankündigung das ich morgen nicht mehr rauchen würde (er grinste damals nur und gibt heute zu das er mir max. 4 Wochen gegeben hatte) sondern kam 2 Wochen später nichtrauchend aus dem Urlaub zurück ins Büro. Meinen Eltern erzählte ich es erst 6 Wochen später als ich langsam aber sich mir selbst vertraute.
Das ist jetzt zwei Jahre her und es stinkt nichts mehr nach Rauch und das einzige was heute vielleicht mal smokey ist, sind meine Augen.

Ja, ich bin stolz auf mich
auch wenn es eigentlich gar nicht so schwer war aufzuhören.
Nur die blöden Kilos erwähne ich jetzt mal hier nicht (ist auch blöd zu jammern satt es zu ändern).

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