nachdenklich

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eben im Stoffladen:

ich: Und davon, von dem hätte ich gerne noch 0,8 Meter. kurze Pause Ach was, ich nehm einen Meter, warum nicht?!

Verkäuferin: Der Stoff ist teuer guckt aufs Preisschild da machen 20cm 3,60 EUR aus und dafür bekommen sie ein Brot. Und ein Brot ist ein Brot.

ich: verlegen Sie haben mich überzeugt, ich nehme 0,8 Meter.

Warum kaufe ich Stoff? Weil ich aus einer Laune heraus eine Nähmaschine gekauft habe um das  mal zu probieren … ohne groß drüber nach zu denken einfach gekauft. Wir sind der in der glücklichen Lage und können dies, wir arbeiten beide und müssen nicht jeden Pfennig umdrehen (dafür will ich mich auch nicht rechtfertigen) und trotzdem oder gerade deswegen hat es mich erschrocken – ich hätte nicht gewusst was ein Brot kostet bzw.  über den Preis nicht nachgedacht. (zu meiner Verteidigung: wir sind keine großen Brotesser und wenn dann backe ich meist selbst).

Ich kaufe einfach, wenn ich etwas haben möchte.

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Mein “a year befor” fiel mir eben ins Auge und so klicke ich mich durch meine Mini-Rekorde, schließe den Browser wieder und atme tief durch.

Laufblogs umgehe ich aktuell lieber – auch wenn mir dies schmerzt – als ein “seid doch alle froh wenn ihr laufen könnt, bäh” zu hinterlassen.

Ich kann nicht laufen, ich habe wieder was Neues und keine Ahnung was da in meinem Oberschenkel wütet und unheimliche Angst das es wieder drei lange Monate dauern wird … es ist Sommer und ich versuche diesen eben ohne Sport zu genießen (Himmel, hätte man mir vor drei Jahren gesagt das ich Tränen in den Augen habe weil ich keinen Sport machen kann, ich hätte ihn für verrückt erklärt). Nö, ich lass mich nicht unterkriegen und liebe den Sommer trotzdem abgöttisch – aber es ist der Zeitpunkt gekommen an dem ich die Geduld und auch irgendwie den Spaß verloren habe darauf zu hoffen irgendwann wieder laufen zu könne, laufen zu dürfen.

Ist so :(

Die Kommentare zu diesem Post habe ich deaktiviert, weil es in meinen Augen einfach nichts hinzuzufügen gibt und ich mir sehr sehr sicher bin das jedes Kommentar unheimlich lieb und gut gemeint wäre. Aber warm aufbauende Worte aus den Rippen leiern wenn nichts aufzubauen ist?!
Ist so.

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In meiner Welt glaube ich, das ich viel mehr kann als ich selber glaube.
Das nennt man dann oberflächlich gerne mangelndes Selbstvertrauen und ja, manchmal mangelt dies doch arg und trotzdem weiß ich das ich mehr kann als ich mir zutraue.

Ich bin weiter fest davon überzeugt, das man Ziele erreicht und Wünsche in Erfüllung gehen wenn man an sie glaubt, daran glaubt das sie wahr werden. Das ist absolut kein Widerspruch zu meinem ersten Glaubenssatz, weil ich ja eben glaube mehr zu können als ich mir zutraue und somit diese Option automatisch mit drin ist.
Mhhhh, schwer zu formulieren …

Es gibt Herzenswünsche, die kommen ganz tief aus dem Herzen und sind einfach da. Irgendwann werden auch sie in Erfüllung gehen – irgendwann.

Die Hoffnung stirbt zuletzt, ganz zuletzt. Erst wenn der letzte Atemzug geatmet ist, erst dann stirbt auch die letzte Hoffnung. Hoffen und bangen, vielleicht auch beten ist das was immer geht.

Gedanken, meine Gedanken zu keinem bestimmten Thema und doch ist es gerade sehr konkret … ich wollte das nur mal festgehalten haben.

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In mir sind so viele vage Ideen und konkrete Pläne, formulierte Wünsche und fluffige Träume, kleine Visionen und feste Ziele für dieses neue Jahr … beinahe habe ich Angst zu optimistisch zu sein. Aber wenn am Jahresende auch nur eine Teil davon wahr geworden ist, dann kann ich mehr als glücklich sein.

good luck für 2010

Was es sein wird, wird nicht verraten … da bin ich eigen und abergläubisch, aber wenn die Zeit dafür gekommen ist, dann!

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Überall gibt es sie, die Jahresrückblicke … bei Margitta gab es ziemlich früh den ersten … den neusten habe ich eben bei Michis Blättertanz entdeckt … Zeit zum zurück blicken … um dann den Blick voraus richten zu können.

Nun auch ich, ganz einfach und kurz denn eigentlich habe ich jeden Monat (zumindest läuferisch) zurück geblickt.
Januar 2009
Februar 2009März 2009April 2009Mai 2009Juni 2009Juli 2009August 2009September2009Oktober 2009November 2009Dezember 2009

In dem vergangenen 365 Tagen bin ich insgesamt 1.651,14 Kilometer gelaufen. Auf meinen eigenen Füßen, mit meinen orthopädisch nicht ganz idealen Beinen und meinem manchmal verqueren Köpfchen – so viel wie nie zuvor in einem Jahr und so viel wie ich mir niemals selber zugetraut habe.

Mit der sub60 hat es nicht geklappt, weder in Nieder Erlenbach, noch offiziell inoffiziell schon in Bonames, auch nicht in Karben und zuletzt auch nicht beim Frankfurter Silvesterlauf. Das bedeutet die scheinbar unendliche Pienzi-Sub-60-Storry findet auch in 2010 ihre Fortsetzung.

Meine längste Strecke waren 18 Kilometer an einem Stück.

Ich durfte laufen ohne Verletzungen es ziepte mal hier und dort aber nicht schlimm und das ist mehr wert als jede schillernde Zahl!

Der ♥-Mann stellte die Fragen der Fragen.

Ihr alle seid wunderbar, jeder hinter seinem PC zu Hause oder im Büro, dem Notebook auf den Knien oder in der Bahn und dem Mobiltelefon in der Hand. In dem so anonymen Internet steckt durch Euch so viel Herzlichkeit, Wärme und Lebendigkeit das ich es beinahe unheimlich unheimlich schön finde.
Danke für jeden einzelnen der einen Teil von sich gibt!
Ohne das Laufen und das Bloggen hätte ich viele Menschen wohl nie kennen lernen dürfen … wahrscheinlich wäre ich Margitta niemals über den Weg gelaufen und wir hätten uns nie getroffen. Weiter würde mir der frischen Wind der täglich von Evchen per Mail täglich reinflattert unheimlich fehlen. Was hatten wir für einen schönen Tag beim Frankfurt Marathon und wie toll war die Überraschung letzten Sonntag? So vieles schöne gab es …

Eva und Christian, bis gleich. Für alle anderen, kommt gut rein so wie Martin es schön schrieb auf beiden Beinen und zu allem neuen bereit. Der Prosecco ist gekühlt der Crodino steht bereit …
Auf in ein tolles neues Jahr!!
Gesundheit für alle!!

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Warum fällt dieser so schwer?
Warum fällt er mir oft so unheimlich schwer?

Es ist grau, regnet den ganzen Tag, im Büro war es nicht mehr als mittelprächtig und kalt ist mir auch … jetzt loslaufen? Mhhhja, heute ist Lauftag also wird gelaufen! So schwänzel ich um den Küchentisch mit dem Notebook herum, gucke das Telefon an ob es nicht klingeln möchte und irgendwann ziehe ich mich schon mal um und trotzdem muss noch die Tür geöffnet werden, in die Dunkelheit hinaus getreten werden und los gelaufen werden.
Wenn es dann erstmal läuft, dann läuft es und ist mir selber beinnahe unverständlich wie es so schwer sein konnte los zu laufen.

Genauso mit dem Studio, wie schwer fiel es mir wieder den Anschluss zu finden, wie oft verschoben, noch mal gedrückt und doch nicht gegangen …
Es war eigentlich so einfach, rein ins Studio, nett empfangen und ran an die Geräte – der Spaß ist sofort zurück und es tut nicht mehr “weh” hin zu gehen – ganz das Gegenteil.

Dies sind nur “kleine” Beispiele, es zieht sich durch … es gibt so viele Dinge die ich gerne tun würde, bei denen es einfach am ersten Schritt scheitert …

Immer wieder ist ein erste Schritt erforderlich, ein Leben lang …
(ich laufe los, ich gehe ins Studio … also gehe ich irgendwann auch andere erste Schritte?!)*

*aus der Reihe November-Gedanken

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