nachdenklich

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In mir sind so viele vage Ideen und konkrete Pläne, formulierte Wünsche und fluffige Träume, kleine Visionen und feste Ziele für dieses neue Jahr … beinahe habe ich Angst zu optimistisch zu sein. Aber wenn am Jahresende auch nur eine Teil davon wahr geworden ist, dann kann ich mehr als glücklich sein.

good luck für 2010

Was es sein wird, wird nicht verraten … da bin ich eigen und abergläubisch, aber wenn die Zeit dafür gekommen ist, dann!

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Überall gibt es sie, die Jahresrückblicke … bei Margitta gab es ziemlich früh den ersten … den neusten habe ich eben bei Michis Blättertanz entdeckt … Zeit zum zurück blicken … um dann den Blick voraus richten zu können.

Nun auch ich, ganz einfach und kurz denn eigentlich habe ich jeden Monat (zumindest läuferisch) zurück geblickt.
Januar 2009
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In dem vergangenen 365 Tagen bin ich insgesamt 1.651,14 Kilometer gelaufen. Auf meinen eigenen Füßen, mit meinen orthopädisch nicht ganz idealen Beinen und meinem manchmal verqueren Köpfchen – so viel wie nie zuvor in einem Jahr und so viel wie ich mir niemals selber zugetraut habe.

Mit der sub60 hat es nicht geklappt, weder in Nieder Erlenbach, noch offiziell inoffiziell schon in Bonames, auch nicht in Karben und zuletzt auch nicht beim Frankfurter Silvesterlauf. Das bedeutet die scheinbar unendliche Pienzi-Sub-60-Storry findet auch in 2010 ihre Fortsetzung.

Meine längste Strecke waren 18 Kilometer an einem Stück.

Ich durfte laufen ohne Verletzungen es ziepte mal hier und dort aber nicht schlimm und das ist mehr wert als jede schillernde Zahl!

Der ♥-Mann stellte die Fragen der Fragen.

Ihr alle seid wunderbar, jeder hinter seinem PC zu Hause oder im Büro, dem Notebook auf den Knien oder in der Bahn und dem Mobiltelefon in der Hand. In dem so anonymen Internet steckt durch Euch so viel Herzlichkeit, Wärme und Lebendigkeit das ich es beinahe unheimlich unheimlich schön finde.
Danke für jeden einzelnen der einen Teil von sich gibt!
Ohne das Laufen und das Bloggen hätte ich viele Menschen wohl nie kennen lernen dürfen … wahrscheinlich wäre ich Margitta niemals über den Weg gelaufen und wir hätten uns nie getroffen. Weiter würde mir der frischen Wind der täglich von Evchen per Mail täglich reinflattert unheimlich fehlen. Was hatten wir für einen schönen Tag beim Frankfurt Marathon und wie toll war die Überraschung letzten Sonntag? So vieles schöne gab es …

Eva und Christian, bis gleich. Für alle anderen, kommt gut rein so wie Martin es schön schrieb auf beiden Beinen und zu allem neuen bereit. Der Prosecco ist gekühlt der Crodino steht bereit …
Auf in ein tolles neues Jahr!!
Gesundheit für alle!!

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Warum fällt dieser so schwer?
Warum fällt er mir oft so unheimlich schwer?

Es ist grau, regnet den ganzen Tag, im Büro war es nicht mehr als mittelprächtig und kalt ist mir auch … jetzt loslaufen? Mhhhja, heute ist Lauftag also wird gelaufen! So schwänzel ich um den Küchentisch mit dem Notebook herum, gucke das Telefon an ob es nicht klingeln möchte und irgendwann ziehe ich mich schon mal um und trotzdem muss noch die Tür geöffnet werden, in die Dunkelheit hinaus getreten werden und los gelaufen werden.
Wenn es dann erstmal läuft, dann läuft es und ist mir selber beinnahe unverständlich wie es so schwer sein konnte los zu laufen.

Genauso mit dem Studio, wie schwer fiel es mir wieder den Anschluss zu finden, wie oft verschoben, noch mal gedrückt und doch nicht gegangen …
Es war eigentlich so einfach, rein ins Studio, nett empfangen und ran an die Geräte – der Spaß ist sofort zurück und es tut nicht mehr “weh” hin zu gehen – ganz das Gegenteil.

Dies sind nur “kleine” Beispiele, es zieht sich durch … es gibt so viele Dinge die ich gerne tun würde, bei denen es einfach am ersten Schritt scheitert …

Immer wieder ist ein erste Schritt erforderlich, ein Leben lang …
(ich laufe los, ich gehe ins Studio … also gehe ich irgendwann auch andere erste Schritte?!)*

*aus der Reihe November-Gedanken

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Das Wetter ist grau, mein Kopf voll, viel zu voll und die Verzweiflung mächtig.

Da hilft nur die Steinberg-Therapie, die zum Ziel das zumindest kurzzeitige Abschalten und Durchatmen hat. Sie ist sehr simpel und besteht im Laufschuhe anzuziehen, dem Loslaufen und fünft Steinbergrunden. Die erste zum Warmwerden, die zweite um zu merken das man läuft und lebt, die dritte um der Versuchung des Nachhauselaufens zu widerstehen, die vierte um zu fluchen und die fünfte um sich völlig zu verausgaben und zu beweisen das man fünf Runden schafft.

Dauer ca. eine Stunde, die Kosten übernimmt zur Zeit noch keine Krankenkasse und aber die Wirkung war heute mehr als überzeugend.

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