pink

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Im Vorfeld hatte ich mir überlegt, dass wenn ich es wieder nicht unter 60 Minuten ins Ziel schaffe, ich einfach nur ein “Hat nicht gereicht!” blogge und mehr nicht.

Jetzt finde ich diesen einen Satz aber doch ein bisschen arg wenig, vielleicht genügend für den Lauf aber nicht für all die lieben Daumendrücker und vor allem für die liebe Überraschung die es am Ende noch gab. Ich fange aber vorne an, baue einen kleinen Spannungsbogen auf und lasse am Ende das pinke Feuerwerk steigen, so wie es sich für Silvester eben gehört. (Gnihihi, in dem letzten Satz steckte so viel Doppeldeutigkeit drin).

Also wir sind rechtzeitig da, meine Eltern sind zum anfeuern mitgekommen – an dem allerbesten Support kann es also nicht gescheitert sein. Beim Startnummern abholen sehen wir kurz Sabine und wechseln ein paar Worte und es zeichnet sich immer mehr ab das es glatt sein wird. Die Zeit bis zum Start vergeht recht schnell, das Armband von meiner Forerunnerin löst sich wieder, der ♥-Mann versucht mit einer Sicherheitsnadel zu reparieren was zu reparieren ist und ich maule ihn auch noch dafür an- ja, meine Nerven sind zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr die besten und ich möchte es doch so gerne endlich mal schaffen. Wir stellen uns auf, genau hinter den Mann mit dem 59 Minuten Luftballon und der Sprecher erklärt das es bei Kilometer eins (welcher dann auch Kilometer 9 wieder sein wird) und zwischen Kilometer 5 und 7 glatt ist. Der Papa kommt extra nochmal in die Menge und weist uns auf der 59-Minuten-Manndie Glätte hin und dann geht es auch schon los. Ich laufe immer hinter den beiden 59-Minuten-Männern hinterher, was alles andere als einfach ist. Es ist rutschig, teilweise glatt und dran bleiben in der Menge ist für mich mehr eine Verfolgungsjagd als ein gleichmäßiges Laufen. Ab Kilometer 5 wird es wirklich fies im Wald auf teilweise vereisten Schnee und die Männer rufen immer wieder “Achtung Eis” es geht irgendwie. Doch mit der Zeit wird es immer anstrengender für mich hinter her zu kommen, immer wieder wird der Abstand größer und ich muss wieder aufholen und irgendwann hole ich nicht mehr auf. Ich kann nicht mehr und beschließe irgendwo bei Kilometer 7 ein wenig langsamer zu laufen und NICHT zu gehen. Ich kämpfe, aber ich gehe nicht und das neongelbe Shirt von dem 59-Minuten-Mann entfernt sich immer mehr (ab heute habe ich eine Abneigung gegen diese Farbe – aber bestimmt nicht gegen den Mann denn der war wirklich total entspannt und nett) und warte auf den Moment in dem der ♥-Mann mich von hinter überholt. Aber er kommt nicht und ich laufe weiter, einen Schritt vor den anderen und den letzten Kilometer versuche ich wieder etwas schneller zu werden und habe noch die wahnwitzige Idee es vielleicht noch irgendwie schaffen zu können … aber nein, das kann zu dem Zeitpunkt nicht mehr klappen. Offiziell sind es dann 1 Stunde 1 Minute und 36 Sekunden geworden, das ist zwar schneller als letztes Jahr – aber das Ziel ist nicht erreicht! Sicher waren die Bedingungen nicht die besten, aber ich hätte auch nicht wirklich schneller gekonnt.

Am Getränkestand treffe ich meine Ma und kurz darauf treffen wir uns alle wieder. Plötzlich holt der ♥-Mann mein Handy aus seiner Tasche weil es klingelt, Eva ruft an, ich höre aber nichts (Mütze zwischen Handy und Ohr lässt grüßen) und lege wieder auf, will später zurückrufen …  mir ist gerade nicht nach telefonieren, ich habe es nicht geschafft, ich mag das jetzt nicht erklären, mir ist kalt ich will übellaunig sein … und just in dem Moment sagt es “Hallo” und ich blicke auf und da stehen
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Spannung!!
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*gnihihi*
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noch mehr Spannung
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Eva und Christian, als Überraschung, als Feuerwerk in pinken Strümpfen!

Evchen und ChristianIch bin baff, sprachlos und kann mich gar nicht richtig freuen so überrascht bin ich – wie liebt ist das denn?? Sie sind extra den weiten Weg nach Frankfurt gefahren, nur für uns! Da konnte ich nicht mal richtig enttäuscht sein, weil es einfach viel zu schön war das die beiden da plötzlich aus dem Nichts auftauchten und standen.

Silvesterlauffinaleund nächstes Jahr laufen wir zusammen, abgemacht??

Danke, DaNkE, danke, DANKE, dAnKe, Danke, DaNkE, danke, DANKE, dAnKe, Danke, DaNkE, danke, DANKE, dAnKe, Danke, DaNkE, danke, DANKE, dAnKe Danke, DaNkE, danke, DANKE, dAnKe, Danke, DaNkE, danke, DANKE, dAnKe … kuuuuuutsch!!!
(und mit der Doppeldeutigkeit geht es noch weiter, Silvester werden wir auch zusammen verbringen und darauf freuen wir uns schon ganz arg – IHR seid ZUCKER!)

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Da wir heute Pfefferkuchenhäuschenbastel-Besuch erwarteten und ich trotzdem laufen wollte, musste ich mich für einen Sonntag doch zeitig auf die Socken machen.

pinkeSockeBei dem drückend grauen Himmel mussten heute quasi die pinken Socken eingeweiht werden und so ging es dann kurz nach dem Regen, eigentlich schon zu viel spät aber mit leuchtenden Socken los. Nach den letzten zähen Wochen sollte es mal wieder etwas länger werden, denn schließlich gibt es ja noch eine Aufgabe in diesem Jahr zu erledigen und so sollten es irgendwie 14 Kilometer schon werden. Also auf zur Nidda an einem Novembertag der doch wärmer war als er es hätte sein sollen und der Unsicherheit im Gepäck wie weit ich kommen würde. Als ich gestern mit dem Mann durch Massenheim lief, berichtete ich ihm wehmütig das der graue Fischreiher seit dem Sommer nicht mehr gesehen wurde und wir spekulierten wo dieser denn nun sein könnte. Heute, nach nicht mal ganz drei Kilometern watete er durch den Erlenbach und ich konnte vor Überraschung nicht schnell genug das Handy zücken – aber er ist (wieder) da und irgendwann habe ich ihn auf einem Foto. An der Nidda angekommen war auch die Sonne heraus gekommen und mir wurde mit Shirt und Jacke doch etwas zu warm. So entschied ich mich nicht flussabwärts sondern aufwärts zum Römerbrunnen zu laufen. Als ich einen Schluck aus diesem trank und mich auf den Rückweg machte, hatte ich ca. 700 Meter mehr auf der Uhr als geplant. Jetzt musste ich mich entscheiden zwischen abkürzen und mit 14 Kilometern heim kommen oder aber den geplanten Weg zurück laufen und die 15 Kilometer auf der Uhr stehen haben?  Jo, es musst sein – für den Kopf. Zugegeben waren die letzten drei Kilometer für die Beine doch arg anstrengend, aber ich bin zu Hause laufend angekommen. Glücklich, erschöpft und motiviert!

Schnell in die Wanne und dann kam auch schon Löwenmädchen und es ging los.

Löwenmädchen

Hach, ist diese kleine Motte süß … ein Wirbelwind und es gibt keine ruhige Minute, statt dessen immer Dauerpower und Action und hach … einfach nur goldig …

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Eigentlich habe ich es hiermit * schon indirekt angekündigt.

Aber nun habe ich eben ganz offiziell den ♥-Mann und mich für den 31. Spiridon-Silvesterlauf angemeldet.
Wenn nun nichts unvorgesehenes mehr dazwischen kommt, dann werden wir am 27.12.2009 am Start stehen und ich werde hoffentlich genau 59 Minuten und 59 Sekunden später ins Ziel kommen und das mit meinen extra dafür bestellten pienznäschenliken pinken Strümpfen ;)

Ob ich es endlich schaffen werde, weiß ich Skeptikerin nicht … aber ich glaube wenn ich nicht zu pienzig bin und meine Aufregung unter Kontrolle bekomme … dann kann ich es schaffen!  (zumindest soll es keine Fortsetzung vom letzten Jahr geben)

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