Rückblick 2009

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Überall gibt es sie, die Jahresrückblicke … bei Margitta gab es ziemlich früh den ersten … den neusten habe ich eben bei Michis Blättertanz entdeckt … Zeit zum zurück blicken … um dann den Blick voraus richten zu können.

Nun auch ich, ganz einfach und kurz denn eigentlich habe ich jeden Monat (zumindest läuferisch) zurück geblickt.
Januar 2009
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In dem vergangenen 365 Tagen bin ich insgesamt 1.651,14 Kilometer gelaufen. Auf meinen eigenen Füßen, mit meinen orthopädisch nicht ganz idealen Beinen und meinem manchmal verqueren Köpfchen – so viel wie nie zuvor in einem Jahr und so viel wie ich mir niemals selber zugetraut habe.

Mit der sub60 hat es nicht geklappt, weder in Nieder Erlenbach, noch offiziell inoffiziell schon in Bonames, auch nicht in Karben und zuletzt auch nicht beim Frankfurter Silvesterlauf. Das bedeutet die scheinbar unendliche Pienzi-Sub-60-Storry findet auch in 2010 ihre Fortsetzung.

Meine längste Strecke waren 18 Kilometer an einem Stück.

Ich durfte laufen ohne Verletzungen es ziepte mal hier und dort aber nicht schlimm und das ist mehr wert als jede schillernde Zahl!

Der ♥-Mann stellte die Fragen der Fragen.

Ihr alle seid wunderbar, jeder hinter seinem PC zu Hause oder im Büro, dem Notebook auf den Knien oder in der Bahn und dem Mobiltelefon in der Hand. In dem so anonymen Internet steckt durch Euch so viel Herzlichkeit, Wärme und Lebendigkeit das ich es beinahe unheimlich unheimlich schön finde.
Danke für jeden einzelnen der einen Teil von sich gibt!
Ohne das Laufen und das Bloggen hätte ich viele Menschen wohl nie kennen lernen dürfen … wahrscheinlich wäre ich Margitta niemals über den Weg gelaufen und wir hätten uns nie getroffen. Weiter würde mir der frischen Wind der täglich von Evchen per Mail täglich reinflattert unheimlich fehlen. Was hatten wir für einen schönen Tag beim Frankfurt Marathon und wie toll war die Überraschung letzten Sonntag? So vieles schöne gab es …

Eva und Christian, bis gleich. Für alle anderen, kommt gut rein so wie Martin es schön schrieb auf beiden Beinen und zu allem neuen bereit. Der Prosecco ist gekühlt der Crodino steht bereit …
Auf in ein tolles neues Jahr!!
Gesundheit für alle!!

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Der letzte der 12 Monate aus dem Jahr 2009 wäre somit auch Geschichte – wie die Zeit vergeht!

In diesem letzten Monat, dem Dezember habe ich 16 mal (einmal doppelt) meine Schuhe geschnürt und bin insgesamt 141,5 Kilometer gelaufen, was für mich eine ordentliche Zahl ist.
Das Highlight sollte der Silvesterlauf werden, was er dann auch auch auf eine andere als geplante und wundervolle Weise wurde dank der tollen Überraschung zwei ganz liebe Menschen wurde. Es lief sich gut diesen Monat, meist locker und flockig, zwei mal mehr oder weniger begeistert im Schnee und die Dunkelheit machte mir erstaunlich wenig aus – so kann es gerne weiter gehen.

Und nun, nun tippel ich ganz aufgeregt meinen kleinen Jahresrückblick mit meinen Jahreskilometern zusammen und freu mich ne Runde weg!

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Das Jahr neigt sich dem Ende zu und irgendwie freue ich mich auf den dann kommenden Rückblick “das war das Jahr 2009″ – doch erst war dies hier der November. Langsam aber sehr sicher kommt es zurück, dieses Gefühl, diese Freude … ich kann es nicht beschreiben. Die letzten Wochen hing ich einfach durch, musste mich mehr aufraffen zum Laufen als alles andere und im November fing es wieder an anders zu werden, es flutschte wieder. Das freut mich unheimlich und ich hoffe die Durststrecke (welche es auch immer gewesen sein mag) überwunden zu haben. Den Lauf vom letzten Sonntag lasse ich hier mal bewusst außen vor, der war einfach nix!

Ich habe im November 15 mal meine Schuhe geschnürt und bin insgesamt 136,8 Kilometer gelaufen und irgendwann vor kurzem sogar den 1.500 Kilometer in diesem Jahr, was für mich ein Rekord ist.  Mein längster und schönster Lauf waren die 15 Kilometer die ich endlich mal wieder am Stück gelaufen bin, die haben meinem Kopf unheimlich gut getan – auf eine andere Art hat dies auch der Therapielauf getan.
Nebenbei habe ich endlich meine Po hochbekommen und bin wieder ins Studio gegangen … mit der Erkenntnis das der erste Schritt oft der schwerste ist und ich habe uns angemeldet für den Silvesterlauf.
Insgesamt blicke ich zufrieden auf den November zurück.

Noch 30 Tage hat dieses Jahr, es soll noch einen Höhepunkt geben und dann, dann gibt es endlich “das war das Jahr 2009″ aber erst einmal freue ich mich auf den Dezember und bin dankbar das ich laufen darf, laufen kann und laufen will.

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Wieder ein Monat vorbei … die Zeit rast und bald steht Weihnachten vor der Tür und dann, dann, ja dann ist Silvester und …
Durch dieses Zurückblicken hier wird mir erst recht bewusst, wie schnell die Zeit vergeht. So toll wie es sich anfühlt wenn jeder Monat toller, weiter und mehr ist – so bescheiden ist es dann auch wenn der Monat eben nicht bombastisch war. Doch es tut nun auch unheimlich gut zurück zu blicken und nach dem August und September auf einen Oktober zurück zu blicken in dem es wieder leichter lief. Die Motivation langsam wieder zurück kommt und die Gewissheit das es Hinterher so viel besser sein wird wieder stärker ist als das schwere Gefühl beim ersten Schritt … nicht immer viel es mir leicht loszulaufen und manchmal war es toll laufen gewesen zu sein, nicht immer war es locker und dann doch wieder, nicht immer lief alles rund und so muckte mein Rücken letzte Woche und der Fuß mault manches mal und auch die Dunkelheit liebe ich nicht und trotzdem war ich laufen und habe es genossen.

Insgesamt habe ich im Oktober nur 13 Mal meine Schühchen geschnürt und bin im Schnitt 8,8 Kilometer gelaufen so das es insgesamt 115,39 Kilometer geworden sind.

Mal schauen was der November bringen mag?!
Sonntag bin ich gleich mit keinem Lauf gestartet und drehte heute meine erste Novemberrunde … ich erwarte nichts und freue mich über jeden Kilometer denn unterm Strich bleibt: Danke, das ich laufen darf!

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Nach dem suboptimalen August sollte der September lauftechnisch besser, größer, toller, weiter … werden.
Argh, machen wir es einfach kurz und schmerzlos: 99,1 Kilometer

(keinen Meter mehr oder weniger, das nicht immer ohne Probleme, selbst die Motivation machte manchmal Urlaub und somit der kilometermäßig mauste Monat in diesem Jahr)
Häckchen dran!

Aber der September an sich war wunderschön und es gab so viel zu erleben, die Sonnenblumen blühten auf, wir hatten Urlaub und besuchten Margitta an der Ostsee, sind viel Rad gefahren, waren in Hamburg, es gab viele sonnige Tage und der Herbst kündigte sich mit der Kastanienzeit an … mit dem jeden Monat einen Kilometer mehr hat es im September nicht geklappt, das ärgert mich und macht mich traurig.

… jetzt kommt der Oktober und ich nehme mir nichts vor, gar nichts und guck mal was er für mich bereit halten mag. Unterkriegen lass ich mich aber nicht ;)

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Fast verdrängt vergessen und deswegen eigen Tag “zu spät”.

Tja, nicht immer ist zurückblicken so federleicht und fluffig – manchmal macht es auch nachdenklich … schadet aber auch nicht und schließlich ist nicht immer eitler Sonnenschein.

Der August fing einfach nur schön an und mit dem Karbener Stadtlauf kam er einen kleinen Knick, der Lauf hat doch mehr an mir genagt als mir lieb gewesen wäre. So locker konnte ich ihn nicht abhacken und letzten Endes habe ich dann mein Ego mit einem 16. Kilometerlauf wieder aufpoliert. Trotzdem, es war oft warm oder gar heiß und das Laufen viel mir nicht leicht, war oft anstrengend und die Lust vor dem Loslaufen war nicht wie gewöhnlich da. Zum Schluss ziepte es hier und da und irgendwie war der Wurm drin.  Nicht mein Lauf-Monat aber definitiv auf kein Weltuntergang.

Insgesamt habe ich 16 Mal meine Schühchen geschnürt und bin mal kürzer und mal länger unterwegs gewesen um  insgesamt dann 135,18 Kilometer notieren zu dürfen. Mit der Zahl darf ich nicht unglücklich sein bzw. müsste ich mir sonst den Puls fühlen ;)

Ich Blicke nun, nach meinem Rekord-Lauf von letzten Sonntag aufgeregt und positiv in den September, schnüre nun meine Schühchen und drehe eine kleine Regenrunde – danke das ich laufen darf!

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