rumpienzen

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Mein “a year befor” fiel mir eben ins Auge und so klicke ich mich durch meine Mini-Rekorde, schließe den Browser wieder und atme tief durch.

Laufblogs umgehe ich aktuell lieber – auch wenn mir dies schmerzt – als ein “seid doch alle froh wenn ihr laufen könnt, bäh” zu hinterlassen.

Ich kann nicht laufen, ich habe wieder was Neues und keine Ahnung was da in meinem Oberschenkel wütet und unheimliche Angst das es wieder drei lange Monate dauern wird … es ist Sommer und ich versuche diesen eben ohne Sport zu genießen (Himmel, hätte man mir vor drei Jahren gesagt das ich Tränen in den Augen habe weil ich keinen Sport machen kann, ich hätte ihn für verrückt erklärt). Nö, ich lass mich nicht unterkriegen und liebe den Sommer trotzdem abgöttisch – aber es ist der Zeitpunkt gekommen an dem ich die Geduld und auch irgendwie den Spaß verloren habe darauf zu hoffen irgendwann wieder laufen zu könne, laufen zu dürfen.

Ist so :(

Die Kommentare zu diesem Post habe ich deaktiviert, weil es in meinen Augen einfach nichts hinzuzufügen gibt und ich mir sehr sehr sicher bin das jedes Kommentar unheimlich lieb und gut gemeint wäre. Aber warm aufbauende Worte aus den Rippen leiern wenn nichts aufzubauen ist?!
Ist so.

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… diese Lauferei!

Das Laufen mein innere Reset, mein Abschalten und mein Runterkommen ist, das habe ich glaube ich schon mal so ganz am Rande erwähnt, oder? ;)  Werde ich sicher auch irgendwann noch einmal erwähnen und in endloser Breite ausführen, aber jetzt eben nicht. Nach nun mehr als 10 Wochen des Nichtlaufens, der vorsichtig Ministreckenlaufens und des wieder mal Nichtlaufens geht es ganz langsam bergauf – zumindest mit meinen Knochen. Man stelle sich nun bitte vor wie ich hektisch auf Holz klopfe. Meine Lauflust lässt zu wünschen übrig, dieses schnell in die Laufklamotten und meine Runde laufen ist zu einem Überwinden und langsam lostrotten, schnaufen und irgendwie deprimiert schlufenden heimkommen geworden.

Mehr als das ich da durch muss, gibt es da auch nicht.
Es ist einfach anstrengend und demotivieren … meine einzige Rettung ist momentan nur das Podcasthören. Es funktioniert, ich gucke nicht ständig nach der Zeit, denke nicht drüber nach wie anstrengend es ist und wie locker ich noch vor xx Wochen gelaufen bin – sondern höre zu, lerne etwas, schmunzle und laufe sozusagen nebenbei.

Jeder der möchte darf mir gerne einmal über das Köpfchen streicheln.
Das es wieder besser und leichter werden wird, irgendwann das weiß ich … ich wollte nur mal ein wenig rumpienzen.

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ACHTUNG. Jeder der keinen Lust auf Gejammer hat, der klicke bitte schnell wieder weg. Ich kann dies gut verstehen, denn es gibt genügen Mist auf dieser Welt da braucht es keinen Pienz-Jammer-Aua-Beitrag mehr dazu.

Vor drei Wochen zwackte es in der Leiste irgendwie ein wenig, verschwand nicht völlig, war aber auch nicht schlimm. Es wurde aber auch nicht besser und Sonntag vor eine Woche ging dann nichts mehr und so humpelte ich die letzten 3 Kilometer fluchend, heulend und unheimlich enttäuscht heim. Machte Pause, versuchte es Dienstag dann doch nochmal kurz und musste feststellen das nichts läuft – seit dem bin ich nicht mehr gelaufen. Autsche so durch den Alltag, wache nachts beim Umdrehen auf und muss zugeben das es kein Stück besser geworden ist sondern eher schlechter. So telefoniere ich heute früh leicht geknatscht meine mir bekannten Orthopäden ab. Nach Ostern bei dem der beim bereits aus der Tür gehen einem die Diagnose zuruft – in 6 Wochen bei dem, dem ich am meisten Vertrauen schenke, bei dem ich aber auch immer am längsten warten muss. Wenn es gerade etwas gibt was ich so gar nicht besitze, dann ist es Geduld und Zeit – beides absolute Mangelware bei mir, mehr denn je! Also beschließe ich mit keinem guten Gefühl nachmittags zum Hausarzt zu gehen, er ist schließlich auch Sportmediziner. Naja, er liegt nach einem Skiunfall selber mit gebrochenem Becken im Krankenhaus und so lande ich schließlich bei einer jungen Ärztin.

Mit der Diagnose Zerrung im Oberschenkel, der Anweisung nicht zu laufen und mich zu schonen, IBO zwei mal täglich und das die nächste Woche lang und meiner eigenen Zusatztherapie bestehend aus Traumeel zum einnehmen und cremen sitze ich nun unzufrieden hier. Zwinge mich meinen Optimismus zu pflegen und glaube weiter fest daran das der Glaube Berge versetzten kann oder eben hier heilen kann – eine Woche, dann soll es besser sein ist es weg weil ich das so will und dann laufe ich wieder.

Bitte einmal übers Köpfchen streicheln, das kann ich gerade gut gebrauchen.
Danke!

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Wenn alles auf einmal kommt (was es ja bekanntlich immer gerne tut), nichts glatt laufen will, es mehr Arbeit als synchron handelbar ist gibt, die Hüfte einem das Laufen verwehrt, die Katz immer noch matschaugig ist … dann mutiert der Mann zum ollen Besserwisser und ich zur kleinen Zicke.

Wir lieben uns trotzdem und das sollte sich trotz allem auch nicht innerhalb der nächsten 46 Tage ändern.

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Wow, der erste Monat ist schon wieder rum! Puhhhh … ging das schnell!!
Wieder einmal Zeit um zurück zu blicken und ich habe mich gefragt ob ich das hier wieder jeden Monat tun mag, denn grundsätzlich wiederholt sich alles irgendwie und nun ja es mag unspannend irgendwann werden und trotzdem – mir tut es irgendwie gut, ich mag es und deswegen tue ich es auch weiterhin.

Also, im Januar habe ich insgesamt 16 Mal meine Laufschuhe geschnürt und so insgesamt 136,8 Kilometer zusammen gelaufen geschlittert. Zuerst war ich noch von dem Schnee begeistert, von der Schönheit des Winters doch spätestens nach unserem wunderbaren und warmen Urlaub kann und mag ich ihn nicht mehr sehen. Der längste war 14,6 Kilometer und ich gebe zu, das mir bei dem aktuellen Wetter es oft schwer fällt, das Laufen selbst, das Rausgehen, das Schlittern, mein Knochen und allgemein das Dunkle im Kreis laufen. Aber es wird langsam wieder länger hell … es geht bergauf und immerhin 16,5 Kilometer mehr als im Januar 2009 und einer wunderschönen Feststellung.

Trotz allem, Danke das ich laufen darf!

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Der letzte Urlaubstag für mich, die Katz lässt mich ausschlafen weil der ♥-Mann sie bereits versorgt hat und als ich dann die Augen aufschlage liegen zwei lebende Felle dösend auf mir und der Wecker zeigt 8:46 Uhr. Leicht geschockt das ich so lange geschlafen habe stehe ich auf, öffne den Rolladen und NEIN: Neuschnee über Neuschnee, alles ist weiß! Da bin ich gestern nicht gelaufen, weil es heute so gut passte und nun das! Ich mag Schneelandschaften, wirklich und Schnee ist toll aber so langsam hätte ich davon dann auch genug.

Gemütlich gefrühstückt, rumgedrömelt, gehauselft und heute Nachmittag ging es dann endlich raus. Und was passiert, nachdem ich zwei Schneekilometer hinter mich gebracht habe treffe ich auf geräumte Weg. Ungläubig schaue ich die Wege im Park in Massenheim sing geräumt, die Wege an der Nidda sind geräumt und meiner Meinung wurde da auch Salz eingesetzt – egal ob Beton-, Sand- oder Steinweg alles ist schneefrei. So laufe ich vor mich hin und versuche mir zu überlegen ob ich das nun gut oder nicht finden soll: zum Laufen toll, für die Natur und die Winterlandschaft fürchterlich. Nachdem ich die Wege so nehme wie sie sind schweifen meine Gedanken … soviel ist in meinem Kopf, soviel will gedacht und bedacht werden und ich laufe und sortiere meine Gedanken wieder neu.

Nach dem Urlaub, wieder zurück im Alltag angekommen – schön war´s, weiter geht es!

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