rumpienzen

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Wow, der erste Monat ist schon wieder rum! Puhhhh … ging das schnell!!
Wieder einmal Zeit um zurück zu blicken und ich habe mich gefragt ob ich das hier wieder jeden Monat tun mag, denn grundsätzlich wiederholt sich alles irgendwie und nun ja es mag unspannend irgendwann werden und trotzdem – mir tut es irgendwie gut, ich mag es und deswegen tue ich es auch weiterhin.

Also, im Januar habe ich insgesamt 16 Mal meine Laufschuhe geschnürt und so insgesamt 136,8 Kilometer zusammen gelaufen geschlittert. Zuerst war ich noch von dem Schnee begeistert, von der Schönheit des Winters doch spätestens nach unserem wunderbaren und warmen Urlaub kann und mag ich ihn nicht mehr sehen. Der längste war 14,6 Kilometer und ich gebe zu, das mir bei dem aktuellen Wetter es oft schwer fällt, das Laufen selbst, das Rausgehen, das Schlittern, mein Knochen und allgemein das Dunkle im Kreis laufen. Aber es wird langsam wieder länger hell … es geht bergauf und immerhin 16,5 Kilometer mehr als im Januar 2009 und einer wunderschönen Feststellung.

Trotz allem, Danke das ich laufen darf!

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Der letzte Urlaubstag für mich, die Katz lässt mich ausschlafen weil der ♥-Mann sie bereits versorgt hat und als ich dann die Augen aufschlage liegen zwei lebende Felle dösend auf mir und der Wecker zeigt 8:46 Uhr. Leicht geschockt das ich so lange geschlafen habe stehe ich auf, öffne den Rolladen und NEIN: Neuschnee über Neuschnee, alles ist weiß! Da bin ich gestern nicht gelaufen, weil es heute so gut passte und nun das! Ich mag Schneelandschaften, wirklich und Schnee ist toll aber so langsam hätte ich davon dann auch genug.

Gemütlich gefrühstückt, rumgedrömelt, gehauselft und heute Nachmittag ging es dann endlich raus. Und was passiert, nachdem ich zwei Schneekilometer hinter mich gebracht habe treffe ich auf geräumte Weg. Ungläubig schaue ich die Wege im Park in Massenheim sing geräumt, die Wege an der Nidda sind geräumt und meiner Meinung wurde da auch Salz eingesetzt – egal ob Beton-, Sand- oder Steinweg alles ist schneefrei. So laufe ich vor mich hin und versuche mir zu überlegen ob ich das nun gut oder nicht finden soll: zum Laufen toll, für die Natur und die Winterlandschaft fürchterlich. Nachdem ich die Wege so nehme wie sie sind schweifen meine Gedanken … soviel ist in meinem Kopf, soviel will gedacht und bedacht werden und ich laufe und sortiere meine Gedanken wieder neu.

Nach dem Urlaub, wieder zurück im Alltag angekommen – schön war´s, weiter geht es!

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Im Vorfeld hatte ich mir überlegt, dass wenn ich es wieder nicht unter 60 Minuten ins Ziel schaffe, ich einfach nur ein “Hat nicht gereicht!” blogge und mehr nicht.

Jetzt finde ich diesen einen Satz aber doch ein bisschen arg wenig, vielleicht genügend für den Lauf aber nicht für all die lieben Daumendrücker und vor allem für die liebe Überraschung die es am Ende noch gab. Ich fange aber vorne an, baue einen kleinen Spannungsbogen auf und lasse am Ende das pinke Feuerwerk steigen, so wie es sich für Silvester eben gehört. (Gnihihi, in dem letzten Satz steckte so viel Doppeldeutigkeit drin).

Also wir sind rechtzeitig da, meine Eltern sind zum anfeuern mitgekommen – an dem allerbesten Support kann es also nicht gescheitert sein. Beim Startnummern abholen sehen wir kurz Sabine und wechseln ein paar Worte und es zeichnet sich immer mehr ab das es glatt sein wird. Die Zeit bis zum Start vergeht recht schnell, das Armband von meiner Forerunnerin löst sich wieder, der ♥-Mann versucht mit einer Sicherheitsnadel zu reparieren was zu reparieren ist und ich maule ihn auch noch dafür an- ja, meine Nerven sind zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr die besten und ich möchte es doch so gerne endlich mal schaffen. Wir stellen uns auf, genau hinter den Mann mit dem 59 Minuten Luftballon und der Sprecher erklärt das es bei Kilometer eins (welcher dann auch Kilometer 9 wieder sein wird) und zwischen Kilometer 5 und 7 glatt ist. Der Papa kommt extra nochmal in die Menge und weist uns auf der 59-Minuten-Manndie Glätte hin und dann geht es auch schon los. Ich laufe immer hinter den beiden 59-Minuten-Männern hinterher, was alles andere als einfach ist. Es ist rutschig, teilweise glatt und dran bleiben in der Menge ist für mich mehr eine Verfolgungsjagd als ein gleichmäßiges Laufen. Ab Kilometer 5 wird es wirklich fies im Wald auf teilweise vereisten Schnee und die Männer rufen immer wieder “Achtung Eis” es geht irgendwie. Doch mit der Zeit wird es immer anstrengender für mich hinter her zu kommen, immer wieder wird der Abstand größer und ich muss wieder aufholen und irgendwann hole ich nicht mehr auf. Ich kann nicht mehr und beschließe irgendwo bei Kilometer 7 ein wenig langsamer zu laufen und NICHT zu gehen. Ich kämpfe, aber ich gehe nicht und das neongelbe Shirt von dem 59-Minuten-Mann entfernt sich immer mehr (ab heute habe ich eine Abneigung gegen diese Farbe – aber bestimmt nicht gegen den Mann denn der war wirklich total entspannt und nett) und warte auf den Moment in dem der ♥-Mann mich von hinter überholt. Aber er kommt nicht und ich laufe weiter, einen Schritt vor den anderen und den letzten Kilometer versuche ich wieder etwas schneller zu werden und habe noch die wahnwitzige Idee es vielleicht noch irgendwie schaffen zu können … aber nein, das kann zu dem Zeitpunkt nicht mehr klappen. Offiziell sind es dann 1 Stunde 1 Minute und 36 Sekunden geworden, das ist zwar schneller als letztes Jahr – aber das Ziel ist nicht erreicht! Sicher waren die Bedingungen nicht die besten, aber ich hätte auch nicht wirklich schneller gekonnt.

Am Getränkestand treffe ich meine Ma und kurz darauf treffen wir uns alle wieder. Plötzlich holt der ♥-Mann mein Handy aus seiner Tasche weil es klingelt, Eva ruft an, ich höre aber nichts (Mütze zwischen Handy und Ohr lässt grüßen) und lege wieder auf, will später zurückrufen …  mir ist gerade nicht nach telefonieren, ich habe es nicht geschafft, ich mag das jetzt nicht erklären, mir ist kalt ich will übellaunig sein … und just in dem Moment sagt es “Hallo” und ich blicke auf und da stehen
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Spannung!!
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*gnihihi*
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noch mehr Spannung
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Eva und Christian, als Überraschung, als Feuerwerk in pinken Strümpfen!

Evchen und ChristianIch bin baff, sprachlos und kann mich gar nicht richtig freuen so überrascht bin ich – wie liebt ist das denn?? Sie sind extra den weiten Weg nach Frankfurt gefahren, nur für uns! Da konnte ich nicht mal richtig enttäuscht sein, weil es einfach viel zu schön war das die beiden da plötzlich aus dem Nichts auftauchten und standen.

Silvesterlauffinaleund nächstes Jahr laufen wir zusammen, abgemacht??

Danke, DaNkE, danke, DANKE, dAnKe, Danke, DaNkE, danke, DANKE, dAnKe, Danke, DaNkE, danke, DANKE, dAnKe, Danke, DaNkE, danke, DANKE, dAnKe Danke, DaNkE, danke, DANKE, dAnKe, Danke, DaNkE, danke, DANKE, dAnKe … kuuuuuutsch!!!
(und mit der Doppeldeutigkeit geht es noch weiter, Silvester werden wir auch zusammen verbringen und darauf freuen wir uns schon ganz arg – IHR seid ZUCKER!)

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Genau dieses Glatteis hasse ich beim Autofahren, genauso wie beim Laufen!
Da ich heute schon frei habe und es gestern deswegen etwas stressiger wurde wollte ich heute früh laufen.

Zur Auswahl standen geräumte und vereiste Gehwege, vereister Schneematsch auf dem man wunderbar umknicken konnte, angetauter knöcheltiefer esiger Schneematsch oder aber wunderbar freie Hauptstraßen. Da ich mir diese Hauptstraßen nicht mit den Autos teilen wollte, war ich nach 1660 Metern mit eisigen nassen Füßen und etwas überlaunig wieder zu Hause. Das war wohl nix! Denke dann an einen ganz liebe Person, die bei jedem Wetter sicher unterwegs ist und klicke einmal zu ihr an die Ostsee und bin wieder versöhnt.

Vielleicht schaff ich es später nochmal eine Runde zu laufen, vielleicht sehen die Wege dann besser aus und vielleicht schaffe ich es zeitlich dann auch nicht mehr …? Erstmal fahren die Katz und ich nun zum Tierarzt, es ist ja wieder mal Weihnachten!

NACHTRAG ich war nochmal los :D es musste sein, es war nicht ideal von den Bedingungen, aber ich war nochmal los!!

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